Für eine erfolgreiche Therapie der Alzheimer Krankheit ist es unbedingt notwendig, die Pathogenese dieser Krankheit, insbesondere die Mechanismen der frühen Stadien, zu verstehen. In den letzten Jahren sind eine Anzahl von transgenen Mäusen verfügbar geworden, die entweder durch Überexpression des humanen APPs und/oder Mutationen im Presenilin Alzheimer-ähnliche Symptome aufweisen. Diese APP transgenen Mausmodelle eignen sich hervorragend zur Erforschung der Pathogenese der Alzheimer Krankheit. So konnten z.B. diffuse und kompakte Eiweissablagerungen im Gewebe und in den Blutgefässen, dystrophe Neuriten und Synapsen sowie eine amyloid-assoziierte Entzündungsreaktion nachgewiesen werden wodurch es möglich wurde, die Alzheimerkrankheit im Mausmodell zu erforschen.
Unser Ziel ist es speziell die Plaqueentstehung mit Hilfe der 2-Photonenmikroskopie sichtbar zu machen und im Detail näher zu charakerisieren. Vor allem die Vorstufen der kompakten Plaques und ihre Auswirkungen auf Nervenzellen sollen sowohl morphologisch als auch funktionell genauer untersucht werden. Von grosser Bedeutung wird daher die Detektion dieser Vorstufen im Mausgehirn, und zwar in jungen, noch nicht ablagernden APPPS1 transgenen Mäusen, sein.
| Name | Dr. Melanie Meyer-Lühmann |
| Geburtsort | Lahr |
| Geburtsdatum | 11.05.1974 |
| seit 2009 | Emmy Noether Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) |
| seit 2008 | Gruppenleiterin am Adolf-Butenandt-Institut der Ludwig Maximilians-Universität München |
| 2005-2008 | Post-Doktorandin am Massachusetts General Institute for Neurodegenrative Disease, Harvard Mediacal School, Boston, USA |
| 2004-2005 | Post-Doktorandin am Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen |
| 2004 | Doktorarbeit (summa cum laude) |
| 2000-2004 | Doktorarbeit (Neurobiologie) am Pathologischen Institut der Universität Basel, Schweiz . |
| 2000 | Diplom in Biologie, Universität Freiburg |
| 1999-2000 | Diplomarbeit an der University of Michigan at Ann Arbor, USA. |