Prof. Dr. Stefan F. Lichtenthaler

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Prof. Dr. Stefan F. Lichtenthaler

Prof. Dr. Stefan F. Lichtenthaler
 
 

Projektbeschreibung

Prof. Dr. Stefan F. Lichtenthaler erhält die begehrte Auszeichnung für seine Forschung über Funktion und Regulation von Proteinen – insbesondere Proteasen (molekulare Scheren) – die an neurodegene-rativen Erkrankungen wie der Alzheimer- Krankheit beteiligt sind. Ziel ist es, die Ursachen dieser Volkskrankheiten besser zu verstehen, neue diagnostische und therapeutische Ansätze zu entwickeln und mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten besser vorhersagen zu können. Dazu dienen unter anderem biochemische und proteomische Methoden wie die quantitative Massenspektrometrie. Prof. Lichtenthaler entwickelte eine neue Methode, mit der die Funktionen von diesen Proteasen bestimmt werden können. Damit wurde eine excellente Basis geschaffen, die Wirkung von Medikamenten auf diese molekularen Scheren zu untersuchen. Derzeit werden Medikamente, die diese Proteine beeinflussen, bereits in Alzheimer Patienten getestet.

 

Curriculum vitae

Stefan F. Lichtenthaler studierte Chemie an den Universitäten Karlsruhe, Montpellier (Frankreich) und Heidelberg. Anschließend promovierte er am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg. Nach einem Postdoktoranden-Aufenthalt an der Harvard-Universität (USA) wurde er Nachwuchsgruppenleiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und hat dort für das Fach Biochemie habilitiert. Im Jahr 2009 wurde er Abteilungsleiter am neu gegründeten Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Seit 2012 hat er den Lehrstuhl für Neuroproteomik an der Technischen Universität München (TUM) und dem DZNE München.

 

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