StattHaus-Newsletter April 2012

Spenden & Helfen

Inhalt

Vorwort

Das Bauschild vor dem Haus zeigt es an: Es geht endlich los. Die ersten Herrichtungsarbeiten haben begonnen, Handwerker transportieren große Mengen Schutt ab, Decken und Fußböden werden freigelegt. Somit wird es Zeit, den aktuellen Stand der Entwicklungen auch an Sie weiterzugeben.

Eine gute Nachricht dazu, die vieles erleichtern wird: Nach langen Monaten des Wartens und des Wirkens ist der Förderbescheid des Landes Hessen eingetroffen. Das heißt, der Bau des Demenzkompetenzzentrums wird in diesem Jahr mit 670.000 Euro unterstützt! Für die Verantwortlichen der Stiftung bedeutet dies eine äußerst wertvolle finanzielle Hilfe bei der Umsetzung des Projekts. Gleichzeitig ist es ein Zeichen, dass das StattHaus als zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Demenz, Angehörige und Interessierte in Zukunft eine wichtige Rolle in der Stadt und vielleicht sogar Region spielen wird. Mit dieser Motivation im Rücken geht es nun tatkräftig weiter voran.

Natürlich wurde nach wie vor im Hintergrund einiges in Bewegung gesetzt. Gemeinsam mit dem Architekten geht es jetzt immer konkreter darum, aus der Altbau-Villa eine interaktive und kommunikative Begegnungsstätte, ein Kompetenzzentrum sowie einen Lebens- und Wohnraum für und mit Menschen mit Demenz zu formen. Eine echte Herausforderung. Lesen Sie dazu unter anderem ein Interview mit dem Architekten Bernward Kraus. Ein kurzer Blick auf die Historie soll noch einmal zeigen, welch lange Geschichte in diesem Gebäude steckt. Ende Februar ist zudem das mehrteilige Angehörigenseminar gestartet.

Dies alles wäre nicht möglich, wenn nicht seit Beginn der Projektumsetzung viele freiwillige Helfer durch unterschiedlichste Fähigkeiten und an vielfältigen Stellen unterstützen würden: im Büro bei der Administration, bei IT- und sonstigen Fragen rund um die Technik, durch Erfahrungsschatz und Vorbereitung des Seminars, durch Verfügung stellen von Räumen, Mobiliar oder einfach einen Kaffee in der Nachbarschaft. All dies ist nicht hoch genug einzuschätzen und bedarf eines großen Dankeschöns schon jetzt!

Das StattHaus, es wird zunehmend mit Leben gefüllt – und damit auch erneut dieser Newsletter, bei dessen Lesen wir Ihnen viel Freude und Mehrwert wünschen!

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung  

 

Das StattHaus – eine architektonische Herausforderung

Ansicht StattHaus
 

Was brauchen Menschen mit Demenz in Bezug auf ihren Wohnraum? Wie gelingt es, Wohnen in ambulanter Pflege mit den anderen Angeboten des StattHauses zu kombinieren? Wie verbindet man die für die Mieter wichtige Privatsphäre mit der Vorstellung vom offen zugänglichen Haus und der Idee einer Begegnungsstätte für Jedermann ? Und wie lässt sich der Anspruch an ein niedrigschwelliges und barrierefreies Angebot verwirklichen?

Für all diese Herausforderungen mussten im Rahmen der aktuellen Umbauplanung verschiedene Lösungsansätze erarbeitet werden. Schwerpunkte hierbei sind viel Licht und der "Garten der fünf Sinne".

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Interview mit Dipl.-Ing. Bernward Kraus (BK_Architekten), Architekt StattHaus

Herr Kraus, Architekt StattHaus
 

Über die Herausforderung, die denkmalgeschützte Gründerzeitvilla des StattHauses in ein lichtdurchflutetes Wohn- und Begegnungszentrum umzubauen, spricht Dipl.-Ing. Bernward Kraus, Architekt des StattHauses, im Interview. Dabei erläutert er seine Herangehensweise an die schwierige Aufgabe und das Gespür für die "Qualität des Grundrisses" in vielfach umgebauten Gebäuden.

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Vom „Schulchen“ zum „StattHaus“ – eine kurze Historie

 

Das StattHaus in der Geleitsstraße 94 steht leicht zurückgesetzt und wirkt daher zunächst etwas unscheinbar. Auch den großen und momentan noch verwilderten Garten entdeckt man erst, wenn man um die altehrwürdige Villa mit der etwas verwitterten Fassade herumgeht. Dabei ist das Gebäude ein kleines Juwel mit einer langen und bewegten Geschichte, unter anderem als Schul- und Polizeigebäude.

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Porträts unserer Helferinnen und Helfer

Diesmal: Tanja Sand

Frau Sand ist Journalistin und wurde im Rahmen einer Fortbildung auf das StattHaus als Ort der Begegnung aufmerksam. Über eine Mitarbeiterin der nahe gelegenen frei-religiösen Kirchengemeinde ist sie dann vor anderthalb Jahren zum Projekt StattHaus gestoßen.

Nach Besuchen vor Ort, bei denen sie das Haus und sein Gesamtkonzept kennen gelernt hat, bringt Frau Sand Ihre Kompetenz heute bei der Entwicklung der Öffentlichkeitsarbeit und insbesondere bei der Erstellung des Newsletters ein. Außerdem begleitet sie das gesamte Projekt mit vielen guten Ideen und Vorschlägen.

Frau Sand ist gebürtige Offenbacherin und lebt aus beruflichen Gründen während der Arbeitswoche in Düsseldorf. Neben ihrer Vollzeit-Berufstätigkeit erledigt sie die Arbeiten für das StattHaus ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Mit ihrer verlässlichen Art und ihrer Fähigkeit, immer wieder Impulse zu geben und allen Projektbeteiligten neue Blickwinkel zu eröffnen, ist sie zu einen wichtigen Bestandteil der Projektgruppe geworden.

Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich für ihr Engagement bedanken.

 

Service

Hier präsentieren wir Ihnen Neuigkeiten und Ratschläge rund um das Thema Demenz. Diesmal geht es um Spiele, die Menschen mit Demenz neue Anregungen bieten, um Hinweise zur Gestaltung des privaten Wohnraumes und um einen neuen Studiengang, der sich interdisziplinär mit dem praktischen Umgang mit Demenz auseinandersetzt.

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Termine

29.03.2012, 17 Uhr: 4. „Marktplatz für gute Geschäfte“. Etwa 30 bis 40 Vertreter gemeinnütziger Organisationen treffen sich an diesem Tag, um im Rahmen einer Art Tauschbörse Kontakte zu anderen Unternehmen und Projekten zu knüpfen und bei Bedarf Engagements zu vereinbaren. Auch das StattHaus wird sich an dieser Veranstaltung beteiligen. Ort: IHK Offenbach, Frankfurter Str. 90 in Offenbach.

23.04.2012, 16:30 Uhr: Informations-Veranstaltung „In Liebe und Wut“ und Lesung mit Margot Unbescheid, Autorin von: „Alzheimer. Das Erste-Hilfe-Buch“ und Frau Dr. Bockenheimer-Lucius. Ort: Boxcamp Offenbach, Geleitsstraße 82-90 in Offenbach (direkt neben dem StattHaus). Danke an Horst Hillingshäuser, der Räume seines Boxcamps an diesem Abend kostenlos zur Verfügung stellt!
Darüber hinaus wird es eine Nachbereitung des Angehörigenseminars geben sowie verschiedene Möglichkeiten des Gesprächs. Die inhaltlichen Schwerpunkte und Termine werden noch bekanntgegeben.

Und für die ganz „Frühen“, die sich den Termin notieren möchten: Am 21.9.2012 ist wieder Weltalzheimertag! Dazu plant das StattHaus Aktivitäten, näheres dazu im nächsten Newsletter.

 

Bei Fragen dazu oder zu anderen Artikeln und Themen rund ums StattHaus wenden Sie sich bitte an Jutta Burgholte-Niemitz unter 069 / 2030 5546 oder j.burgholte-niemitz@breuerstiftung.de.

 

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