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Mit Spielen die Sinne schärfen

Beschäftigung ist für Betroffene eine wichtige Stütze, um möglichst lange aktiv am Alltag teilzunehmen. Ein interessantes Konzept verfolgt hierbei die Firma HeiMap. Sie stellt Spiele für Menschen mit Demenz her. Ziel ist es, Menschen mit Demenz Aufgaben zu geben, die das Selbstwertgefühl stärken und eine natürlich beruhigende Wirkung haben. Damit wirken sie laut HeiMap Langeweile, Apathie und Depression entgegen und überbrücken den Umstand, dass Menschen mit Demenz zunehmend die Fähigkeit verlieren, sich selbstständig Anregungen und Aufgaben zu suchen.

Die bisher erschienen die Spiele „In voller Blüte“ und „‘Ne gute Figur“. Sie stimulieren die Sinne, schulen motorische und kognitive Fähigkeiten und wurden von Fachkräften entwickelt. Jedes Spiel kostet 130 € und kann über www.heimap.de bestellt werden. Dort gibt es auch weitere Details zu den Spielen selbst.

Tipps zur Gestaltung alters- und demenzgerechter Lebenswelten

Wie müssen Räume geschaffen sein, damit Menschen mit Demenz möglichst unbeschwert und selbständig leben können? In einem Pflegeheim werden die nötigen technischen Rahmenbedingungen vorausgesetzt, auch das StattHaus wird dementsprechend ausgestattet sein. Was Angehörige jedoch zuhause beachten und umsetzen können, stellt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft anhand von „Problemzonen“ in der Wohnung vor. Eine Liste mit zahlreichen sinnvollen, manchmal kleinen und manchmal aufwändigeren Maßnahmen zeigt, wie die eigenen vier Wände sicherer und der Alltag mit Demenz einfacher werden. Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. unter www.deutsche-alzheimer.de.

Neuer Studiengang Demenz

"Multiprofessionell gegen Demenz", so lautet der Anspruch des neu eingeführten Teilzeit-Masterstudiengangs Demenz an der Privaten Universität Witten/Herdecke. Der Master-Studiengang ist berufsbegleitend angelegt und soll nicht nur Berufstätige aus medizinischen und pflegerischen Bereichen, sondern ebenso Sozialarbeiter, Pädagogen, Juristen, Stadtplaner aus Stadtverwaltungen, Ingenieure oder Architekten ansprechen. Im Zentrum der Qualifizierung steht die praxisorientierte „Entwicklung von Kompetenzen innerhalb der Versorgungsstrukturen für dementiell erkrankte Menschen und deren Familienangehörigen“. Weitere Informationen auf www.uni-wh.de.
 

 

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