Auf gute Nachbarschaft – das Ehepaar Dr. Geis zur Idee des StattHauses

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Auf gute Nachbarschaft – das Ehepaar Dr. Geis zur Idee des StattHauses

Passend zum Schwerpunktthema "Nachbarschaft" hat die Newsletter-Redaktion sich gefragt, was eigentlich die direkten Nachbarn über das StattHaus denken. Immerhin wurden sie einige Wochen durch die Herrichtungsmaßnahmen daran erinnert, dass es bald mit der vollständigen Sanierung los geht. Dr. Gudrun Geis-Tronich und Dr. Arno Geis, die eine Gemeinschaftspraxis für Kieferorthopädie führen, wohnen seit Jahren neben der lange leer stehenden Villa. Sie haben sich freundlicherweise bereit erklärt, uns ihre Meinung zu der Idee des StattHauses mitzuteilen. Ein kurzes "Mauergespräch" unter Nachbarn.

Wie haben Sie reagiert, als Sie gehört haben, dass direkt neben Ihnen eine Demenz-WG entsteht?

Wir haben es über Ihren persönlichen Besuch bei uns erfahren und uns gefreut, dass die Liegenschaft jetzt einem guten Zweck zugeführt wird.

Sind Sie vorher mit dem Thema Demenz in Berührung gekommen?

Nein, Demenz war bislang kein uns unmittelbar betreffendes Thema.

Fühlen Sie sich durch den Baulärm ein wenig gestört?

Nein, die Baumaßnahmen haben uns nicht weiter tangiert, schließlich leben wir gemeinsam in einer Stadt mit einem weiten Spektrum.

Wie ist Ihre generelle Haltung zu dem Vorhaben, die Demenz mitten ins Quartier zu holen?

So wie der Kindergarten gegenüber ist uns auch das StattHaus willkommen. Wir verstehen Demenz nicht als bedrohlich oder in irgendeiner Art negativ. Im Gegenteil, die Einrichtung zeigt, dass wir solidarisch keinen allein lassen. Demenz gehört einfach zum Leben.

Es ist ja auch ein Begegnungs-Cafè geplant, das jedem Bürger offensteht. Glauben Sie, dass sie dort ab und zu einen Kaffee trinken oder zu Mittag essen?

Das hängt von der Qualität des Kaffees und des Essens ab, das hat mit keiner Demenz zu tun.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

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