Wir stellen vor

Bianca English, StattHaus-Praktikantin der Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Hallo zusammen, nun bin ich ja schon eine Weile da (seit Ende August) und einige von Ihnen werden mich schon persönlich kennen oder vielleicht etwas von mir gehört haben. Mein Name ist Bianca English und ich bin die „aktuelle“ Praktikantin des StattHauses Offenbach. Zu meinen Aufgaben gehören planerische und organisatorische Elemente, sowie begleitende und praktische Durchführungen wie z.B. Bewegungsangebote für Demenzkranke. Parallel zu meinem Praktikum studiere ich an der FH-Frankfurt „Soziale Arbeit“ und befinde mich im vierten Semester. Als meinen Schwerpunkt habe ich „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“ bzw. „Lebensalter“ gewählt. Meine Affinität zu älteren Menschen fing schon sehr früh an und vertiefte sich in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr in einem Seniorenzentrum. Hier habe ich meinen ersten Kontakt mit demenzkranken Menschen gehabt – seitdem gebührt diesen mein besonderes Interesse. Da ich gebürtige Offenbacherin bin (ich lebe hier nun seit einem viertel Jahrhundert) und mir die Stadt sehr am Herzen liegt, freue ich mich umso mehr, dass für Demenzkranke so etwas Wunderbares wie das StattHaus in Offenbach entsteht. Und nicht in einer anderen, größeren Stadt ;-). Ich bin gespannt, was noch alles auf mich zukommt und freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit mit Kollegen, Angehörigen und ihren zu Pflegenden sowie weiteren StattHaus-Partnern.

Während Bianca ihr Praktikum bald beenden wird, konnten wir mit Hannah Liehner bereits die nächsteStudentin der FH Frankfurt kennenlernen. Sie wird im Laufe der nächsten Monate ein eigenes Projekt für das StattHaus in Angriff nehmen, das es zu planen, organisieren und durchzuführen gilt. Frau Liehner befindet sich im zweiten Semester des Masterstudiengangs Pflege- und Gesundheitsmanagement. Die gelernte Sozialassistentin hat bereits Erfahrungen in geriatrischen Pflegeeinrichtungen, Krankenhauseinrichtungen sowie mit gemeindepsychiatrischen Einrichtungen. Mehr zum angedachten Projekt erfahren Sie im nächsten Newsletter.

Fünf neue ehrenamtliche Bürgerhelfer

Seit dem letzten Newsletter haben wir zudem fünf neue ehrenamtliche Bürgerhelfer gewinnen können, die sich mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen einbringen. Hier eine kurze Vorstellung unserer „Neuen“:

Rosemarie Bodenburg – unsere erste WG-Patin – ist dem StattHaus seit dem ersten Seminar „Mit Demenz leben“ im Frühjahr 2011 verbunden. An diesem hatte sie aufgrund der Demenzerkrankung ihres Mannes teilgenommen. Danach schloss sie sich zunächst der Gesprächsgruppe für Angehörige, dann der WG-Gruppe an. Welche Aufgaben sie als WG-Patin im Blick hat, können Sie im Interview dieses Newsletters lesen.

Joel Charbonneau – ist immer dann zur Stelle, wenn von einer Veranstaltung (oder auch einmal von uns) Fotos benötigt werden. Er verwaltet zudem gemeinsam mit unserer langjährigen Bürgerhelferin Rita Stoltz auch das Fotoarchiv und hat es gemeinsam mit ihr „auf Vordermann“ gebracht.

Sieglinde Kaiser – leistet als überaus engagierte StattHaus-Botschafterin ebenfalls wertvolle Pionierarbeit. In Offenbach ist sie als „KOMM-Star“ eine bekannte Größe und hat bereits eine bemerkenswerte „Ehrenamtskarriere“ hingelegt. Sie hat in unserem Seminar teilgenommen und betreut eine ältere Dame mit Demenz. Ihre eigenen Eltern hat sie ebenfalls bis zu deren Tod gepflegt. Umso mehr freuen wir uns, dass sie das StattHaus und uns bereits jetzt auf ganz unterschiedliche Weise unterstützt.

Beate Köhler – ist vor wenigen Wochen über das Freiwilligenzentrum zum StattHaus gekommen und unterstützt uns seit einigen Wochen tatkräftig im Bereich Büroaufbau und Verwaltung. In unserem „Übergangsbüro“ leistet sie damit wertvolle Basisarbeit. Bereits zu Beginn zeigte sich aber, dass sie noch weitere Fähigkeiten besitzt. So organisierte sie schon gleich bei drei Veranstaltungen mit wachem Blick und dem nötigen Organisationstalent das Catering und die Gästeverpflegung mit.

Gertrud Körner – ist noch berufstätig, weiß aber jetzt schon, dass sie nach dem Eintritt in den Ruhestand etwas tun möchte, woran sie Freude hat: im Garten (weiter)arbeiten. Das könnte sie natürlich auch zuhause, aber nein, sie möchte, dass auch andere Menschen – wie zum Beispiel die Mitglieder der Demenz-Wohngruppe im StattHaus – an dieser Freude teilhaben können. Wir freuen uns sehr, dass Gertrud Körner bereits jetzt das StattHaus (und insbesondere den Garten) fest im Blick hat.

Sabine Rudolf – kam über das Netzwerk „Frauen für Offenbach“ mit dem StattHaus in Kontakt. Das seit vielen Jahren aktive Frauennetzwerk hatte einen Spaziergang durch das Westend-Viertel organisiert, an dem auch StattHaus-Leiterin Jutta Burgholte-Niemitz teilnahm. Sabine Rudolph wohnt „direkt um die Ecke“ vom StattHaus, bringt daher gleichzeitig nachbarschaftliche Nähe mit und als Architektin ein professionelles Know-how sowie Gespür für die Themen Einrichten und Wohnen. Sie steht während der Sanierung bereits beratend zur Seite und kann sich vorstellen, nach der Fertigstellung Wohnraumberatungen für Menschen mit Demenz bzw. ältere Menschen zu übernehmen.

Ein herzliches Dankeschön an alle neuen – aber auch an alle bereits seit längerem aktiven – Mithelferinnen und Mithelfer für das bisher geleistete Engagement und die Zeit, die Ihr dem StattHaus geschenkt habt. Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit Euch! Selbstverständlich sind weitere Interessenten an einer ehrenamtlichen Mitarbeit herzlich eingeladen, uns und die verschiedenen Bereiche im StattHaus kennenzulernen.

 

Darüber hinaus hat das StattHaus mit Tanja Sand seit dem 1. Juni die erste Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst an Bord. Bereits seit 2011 ist sie als ehrenamtliche Bürgerhelferin für den Newsletter zuständig, nun unterstützt sie Projektleiterin Jutta Burgholte-Niemitz in allen Bereichen des Aufbaus und der inhaltlichen Arbeit.

 

Gesucht: eine gute (und engagierte) Seele für das StattHaus-Café

Zurzeit vakant ist die Position „Bewirtschaftung Cafeteria“. Hier laden wir Sie herzlich ein, uns Personen vorzuschlagen bzw. zu empfehlen, die sich vorstellen können, das im Haus geplante Café – und damit einen zentralen Ort der Begegnung dort – gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern zu führen.

 

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