Es ist ein Geben und Nehmen

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„Es ist ein Geben und Nehmen“ – Interview mit M.R. und V.R., zwei der ersten MieterInnen in der StattHaus-WG

Liebe Frau R., liebe Frau R., ich freue mich, dass Sie sich zu diesem kleinen Interview bereit erklärt haben. Meine erste Frage lautet: Wie geht es Ihnen hier in der Wohngemeinschaft?

V.R. und M.R. (gleichzeitig): Super!

Was macht Ihnen besonders viel Freude?

M.R: Das Ganze. Es sind ja nicht nur Einzelteile, alle Bereiche im Haus empfinde ich als abgerundet. Ich finde jederzeit im ganzen Haus jemanden, mit dem ich sprechen kann.

V.R.: Ich finde dazu noch gut, dass ich nach wie vor meine tägliche Zeitung bekomme und lesen kann wie zuhause.

M.R.: Wir stehen nicht unter Druck, können uns freiwillig bei allen Tätigkeiten im Haushalt einbringen, müssen es aber nicht. Was wichtig ist für uns, das bekommen wir hier. Wir machen alle mit und können uns trotzdem zurückziehen. Und wenn ich nachts mal nicht schlafen kann, bekomme ich sogar einen Kaffee und unterhalte mich mit der Betreuerin.

V.R.: Das Personal ist wirklich toll, wobei Personal nicht das richtige Wort ist.

M.R.: Stimmt, wir bilden mehr eine große Familie und wachsen gerade immer mehr zusammen. Es ist ein Geben und Nehmen.

V.R. Wir Mieter kennen uns inzwischen alle und duzen uns untereinander. Das ist schön. So haben wir sowohl weiterhin unsere Freiheit und gleichzeitig Kontakt zu anderen.

M.R.: Wir wissen, wir sind nicht alleine.

Gibt es etwas, das Sie sich noch wünschen?

V.R. Das einzige, was ich mir wünsche, sind mehr kulturelle Angebote wie Theater, Kino oder ähnliches. Ansonsten bin ich mit allem sehr zufrieden.

M.R.: Ich kann hier meine Spaziergänge machen und laufen. Mir fehlt nichts.
 

 

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