StattHaus Newsletter Juli 2014

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Inhalt

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

das StattHaus befindet sich im Übergang. In knapp drei Monaten, am 12. September 2014, feiert die Hans und Ilse Breuer-Stiftung die Eröffnung des neuen Demenzzentrums in der Geleitsstraße 94 in Offenbach. Nach insgesamt etwa drei Jahren Vorbereitungszeit rückt der Tag nun in Sichtweite. Seit dem Richtfest im vergangenen Dezember konzentrierten sich die Sanierungsarbeiten auf den Innenausbau und Innenausstattung der Räumlichkeiten für die Wohngemeinschaft, den Beratungs-, Betreuungs- und Seminarbereich sowie die Cafeteria. Dank einer überaus engagierten Angehörigen, deren Mann als WG-Mitglied ins StattHaus einziehen wird, kann der Dachbereich früher als erwartet ausgebaut werden, so dass dort früher als gedacht zusätzlicher Wohnraum in Form von zwei kleinen Apartments entstehen kann.
Das von der Stadt Offenbach zur Verfügung gestellte „Übergangsbüro“ im 7. Stock des Stadtverwaltungsgebäudes musste das inzwischen dreiköpfige StattHaus-Team aufgeben, da der Raum anderweitig gebraucht wird. Ein neues (Übergangs)Büro in der 6. Etage konnte jedoch zur Verfügung gestellt und gemeinsam mit einer freiwilligen Helferin bezogen werden. Seit kurzem nutzt das Team als weiteren Arbeits- beziehungsweise „Konferenzraum“ den Baucontainer hinter dem StattHaus. Das eine oder andere Treffen findet jetzt dort statt, so dass die künftigen Mieter, deren Angehörige und Helfer, das Haus „im Blick haben“ und StattHaus-Atmosphäre schnuppern können.
Bei aller Zuversicht und von Aufbruch geprägter Stimmung gehört zu jedem Übergang und Neubeginn ein Abschied von der jeweils vergangenen Phase verbunden mit Gefühlen der Unsicherheit, was die Zukunft bringen mag, dazu. Das erleben insbesondere natürlich auch Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Bereits zu Lebzeiten heißt es, sich von vielen Gewohnheiten und liebgewonnenen Dingen zu verabschieden. Für die Mieter im StattHaus und ihre Angehörigen heißt das zudem, bald einen Umzug in eine neue Wohn- und Lebensform anzugehen und damit echtes Neuland in der Versorgung von Menschen mit Demenz zu betreten beziehungsweise selbst mit zu gestalten. Dabei werden sie von WG-erfahrenen Helfern und natürlich der Projektleitung unterstützt und begleitet.
In diesem Newsletter zeigen wir Ihnen den Stand der Sanierung in Form einer Bilderstrecke. Die Fotos wurden von einem freiwilligen Helfer erstellt, der die Baufortschritte dokumentiert, wofür wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Außerdem möchten wir Ihnen kurz skizzieren, in welcher Phase sich der Aufbau der WG befindet und welche Schritte anstehen. Darüber hinaus finden Sie ein Interview mit einem Experten zum Thema Übergange, Abschied und Trauern, die aktuellsten Netzwerkentwicklungen und sonstigen Aktivitäten im Rückblick. Natürlich finden Sie zudem alle geplante Veranstaltungstermine bis Ende des Jahres.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre
Die Newsletter-Redaktion

 

Sanierungsfortschritt in Bildern

 

Nachdem das Richtfest am 6. Dezember 2013 mit Fertigstellung des Dachstuhls einen wichtigen Bauabschnitt beendet hatte, stand das erste Halbjahr 2014 unter dem Zeichen des Innenausbaus und der Innenausstattung inklusive zahlreicher Entscheidungen, die dafür zu fällen waren.

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StattHaus-WG: Übergang in eine neue Wohn-, Lebens- und Versorgungsform

Begehung StattHaus
 

Wer schon einmal als Angehöriger den Aufbau einer Demenz-WG mitgemacht hat, weiß um die Herausforderungen sowie detailreichen Planungs- und Abstimmungsschritte, die zu meistern sind. Und er weiß auch, welche Fragen und Unsicherheiten sich während der Vorbereitungen ergeben können.

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„Trauerwege führen ins Leben“

Dr. Thomas Lindner
 

Interview mit Dr. Thomas Lindner, Heilpraktiker für Psychotherapie, Fachberater für Psychotraumatologie, Trauerbegleiter

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StattHaus aktiv – Rückblick

Helferstreffen im Baucontainer
 

Im Frühjahr 2024 gab es zahlreiche Gelegenheiten, das StattHaus in Offenbach zu präsentieren und das geplante Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in der Bevölkerung bekannt zu machen. Lesen Sie mehr über das 5. Angehörigenseminar "Mit Demenz leben - mehr wissen, besser (be)handeln", über die neu gebildete Gesprächsgruppe, das Treffen des StattHaus-Teams mit dem Netzwerk "Frauen für Offenbach" und unserem Vortrag auf der Messe "bleib fit" in Offenbach.

Zum Rückblick

 

Das StattHaus unterwegs

Im März nahm Tanja Sand am Symposium "Von anderen lernen: Präventive Ansätze und Konzepte für eine Unterstützung allein lebender Senioren" in Stuttgart teil. Darüberhinaus waren wir zu Besuch in der ambulanten Demenz-WG "WOGE" in Freiburg.

Mehr dazu

 

Aus dem Netzwerk

Lesen Sie aktuelle Informationen zum InitiativKreis Demenz (IK Demenz), der Neugründung des Hessischen Netzwerks für ambulant betreute Wohngemeinschaften und dem EngagementNetz Offenbach.

Mehr

 

Wir stellen vor

Martina Kroll
 

Mit Marina Koll und Renate Weimer haben wir zwei weitere WG-Patinnen für das StattHaus gewonnen.

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Und sonst?

Förderprojekt „Anlaufstelle für ältere Menschen“ gestartet
Mit einem Nachbarschaftsfrühstück hat die Hans und Ilse Breuer-Stiftung das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt „Anlaufstellen für ältere Menschen“ gestartet. Das Programm des Bundesministeriums wurde ins Leben gerufen, damit Menschen möglichst lange im vertrauten Stadtteil und im häuslichen Umfeld leben können. Als Zusatzaufgabe übernimmt das StattHaus daher gemeinsam mit älteren Bürgern im Stadtteil die Organisation bedarfsgerechter kleiner haushaltsnaher Tätigkeiten und die Entwicklung entsprechender Angebote. Im Zuge dessen sollen gegenseitige nachbarschaftliche Beziehungen gefördert werden. Außer Informations- und Beratungsleistungen möchte das StattHaus ein Netz aus engagierten Nachbarn und Kooperationspartnern im Viertel aufbauen, das dazu beiträgt, das Leben im eigenen Quartier zu gestalten und soziale Teilhabe und Teilnahme für alle umzusetzen.
Gleichzeitig möchte das StattHaus als zentrale Anlaufstelle für Menschen mit und ohne Demenz auch Gelegenheiten für Begegnung im Viertel schaffen. „Wir freuen uns, dass wir bereits vor der offiziellen Eröffnung einige sehr interessierte und aktive Bürgerinnen und Bürger aus den umliegenden Straßen kennengelernt haben, die sich regelmäßig treffen möchten. Hier steckt viel Potenzial für eine lebendige Nachbarschaft, die sich gegenseitig hilft und gut tut“, so StattHaus-Leiterin Jutta Burgholte-Niemitz. Nachdem der Anstoß seitens des Projektteams – bestehend aus Hannah Liehner (Studentin FH Frankfurt), Jutta Burgholte-Niemitz, Tanja Sand (Projektkoordination Anlaufstelle) und Beate Köhler (freiwillige Helfern im StattHaus) – vollzogen war, besteht seitens der Gruppe einstimmig der Wunsch nach monatlichen Treffen. Diese sollen dazu genutzt werden, eigene Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Nachbarschaftsaktionen zu organisieren sowie durch verschiedene Kompetenzen und Fähigkeiten voneinander zu profitieren.

Unterstützungsverein des Rotary Club Offenbach finanziert zwei Pflegesessel für die StattHaus-WG
Der Rotary Club Offenbach unterstützt das StattHaus mit der Finanzierung von zwei Pflegesesseln im Wert von 1.560 Euro. Diese werden für die Wohngemeinschaft benötigt und kommen den Mietern zugute, die aufgrund einer fortgeschrittenen Demenz oder eines Sturzes nicht mehr mobil genug sind, um zu laufen oder einen Rollstuhl zu nutzen. Dank Pflegesessel können die Betroffenen weiterhin am gemeinschaftlichen und sozialen Leben im StattHaus teilhaben und teilnehmen. Ermöglicht wurde dies durch Sieglinde Kaiser, die sich seit einem Jahr für das StattHaus engagiert. Neben ihrer Rolle als „Demenz-Botschafterin“ ist sie bei Veranstaltungen im Einsatz und vermittelte letztlich auch den Kontakt zu Ansprechpartnern im Vorstand des Rotary Clubs. Die Stiftung und das StattHaus-Team bedanken sich herzlich für das außergewöhnliche Engagement und die wertvolle Spende!

Tanja Sand wird Mitarbeiterin der Stiftung
Nach ihrem einjährigen Bundesfreiwilligendienst, der zum 31. Mai 2014 endete, ist Tanja Sand seit dem 1. Juni 2014 von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung als Mitarbeiterin übernommen worden. Sie wird in der Funktion als Projektkoordinatorin weiterhin Jutta Burgholte-Niemitz beim Aufbau sowie Inbetriebnahme des Demenzzentrums StattHaus Offenbach unterstützen. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit werden neben der allgemeinen Unterstützung in sämtlichen Bereichen insbesondere die Koordination der Anlaufstelle für ältere Menschen, die Freiwilligenkoordination sowie die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzungsaktivitäten sein.

 

Service & Tipps

Auch diesmal haben wir Ihnen einige interessante Bücher und andere Quellen zusammengestellt, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten:.

„Frieden schließen mit Demenz“von Sabine Bode.
Das neue Buch von Sabine Bode fasst verschiedene aktuelle Erkenntnisse und Meinungen zusammen und entwickelt daraus und dazu eigene Gedanken über die Demenz und wie mit ihr heute und in Zukunft umgegangen werden kann. Sabine Bode besuchte Alten- und Pflegeheime, sprach mit Pflegepersonal, Wissenschaftlern und porträtiert Helfer, die Menschen mit Demenz helfen, in Würde zu altern. Sie hält ein Plädoyer fürs Umdenken und möchte einen optimistischeren Blick und Perspektivwechsel ermöglichen, indem sie zahlreiche Ansätze und Mut machende Erfahrungen kurzweilig zusammenstellt.

„Wo ist denn meine Brille?“Briefwechsel zweier Frauen über das Älterwerden. Buch von Anne Biegel und Heleen Swildens. Zwei niederländische Journalistinnen tauschen sich ohne Sentimentalität und mit einer Prise Humor über ihre jeweiligen Gefühle, Gedanken und Erkenntnisse zu ihrem persönlichen und dem generellen Älterwerden aus.

„Dem Sterben Leben geben: Die Begleitung sterbender und trauernder Menschen als spiritueller Weg“ von Monika Müller. Ein Buchvorschlag von unserem Interviewpartner Thomas Lindner. Es zeigt auf, wie Menschen, die Sterbende begleiten, durch einen intensiven persönlichen und zwischenmenschlichen Prozess in eine (neue) Sensibilität und Dichte der Kommunikation gelangen und hineinwachsen können. Daraus kann sich wiederum eine veränderte Spiritualität des Begleitenden wie des Begleiteten entwickeln.

„Clowns für Menschen mit Demenz. Das Potenzial einer komischen Kunst“ von Ulrich Fey. „In einer Umgebung, in der die betreuenden Menschen immer wieder daran scheitern, einen angemessenen Umgang mit den verwirrten Menschen zu finden, kann der Clown helfen. Denn der Clown ist ein seltsames Wesen. Er scheitert auch, aber ihm ist das Programm.“ So steht es direkt am Anfang von Ulrich Feys Buch. Das Buch möchte die Leser dazu animieren, einen Perspektivwechsel vorzunehmen und zeigt anhand seiner Arbeit als professioneller Clown, wie man mit „verrückten“ Methoden mehr Humor in den Alltag von Menschen mit Demenz und insbesondere deren Pflegenden bringen kann. Ulrich Fey erläutert die Grundlagen wirksamer Clownarbeit und prüft ihre Möglichkeiten im Zusammenhang mit Demenz. Er erklärt, warum er für einen Einsatz von Clowns in Pflegeeinrichtungen plädiert. Es soll ein 'emotionales Sachbuch' sein, mit Anregungen und Analysen für Professionelle in Alten- und Pflegeheimen sowie für alle, die als Clowns auf diesem Feld arbeiten wollen. Aber auch Betroffene und pflegende Angehörige können von der besonderen Sichtweise eines Clowns auf die Demenz profitieren.

„Der Demenz mit Hoffnung begegnen“ – neue DVD von Sophie Rosentreter Gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg veröffentlicht die Filmproduzentin („Ilses weite Welt“) eine Aufklärungsreportage, die sich mit der Kommunikation und Beziehung von Menschen mit Demenz und deren pflegenden Angehörigen beschäftigt. Dabei zeigen verschiedene Experten eine Mischung aus Theorie und Praxis. Der Film möchte „Pflegenden Ängste nehmen und Pflegebedürftigen noch ein paar schöne Momente bescheren“ (aus der Pressemitteilung).

„Schulungs- und Beratungsprogramm DEMAS“– eine Online-Schulung und Beratung für Angehörige von demenzerkrankten Menschen. Ein 10-wöchiges kostenloses Programm, im Rahmen dessen pflegende Angehörige unter Leitung einer psychologischen Fachkraft im sog. virtuellen Gesprächsraum, also per Internet auf der Webseite von Demas zusammentreffen und sich austauschen. Die Bedienung ist einfach und nutzerfreundlich gehalten, besondere Computerkenntnisse sind laut Angaben nicht nötig. Alle Teilnehmer werden vorab telefonisch ins Programm eingeführt. Das Schulungs- und Beratungsprogramm wird von einer wissenschaftlichen Studie begleitet. Das Zubehör, das für die Gespräche erforderlich ist (Webcam und Headset), wird bei Bedarf kostenlos zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen gibt es auf https://www.demenz-anders-sehen.de/.

 

Termine

22.7.2014 von 17.00-19.00 Uhr
Vortrag „Demenz: Mit dem Schlüssel zum Verstehen neue Wege der Kommunikation öffnen“ – Vortrag von Jutta Burgholte-Niemitz im Mehrgenerationenhaus „W58“

Inhalt des Vortrags sind zum einen Einblicke in die Innensichten von Betroffenen, woraus folgernd neue Umgangswege und -formen gefunden werden können. Wie fühlen sich die Menschen, die demenziell verändert sind und was brauchen sie? Was heißt das für die begleitenden Personen wie Angehörige, Nachbarn, Freunde? Wie kann trotz der Herausforderungen im Alltag Lebensqualität erhalten oder neu hinzugewonnen werden? Jutta Burgholte-Niemitz, Leiterin des neuen Demenzzentrums StattHaus Offenbach der Hans und Ilse Breuer-Stiftung möchte mit einem einführenden und informativen Impulsvortrag zu einer Diskussion anregen, Perspektiven für eine andere Haltung eröffnen und mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen.
Veranstaltungsort: Quartierssaal des Mehrgenerationenhauses in der Weikertsblochstraße 58 in Offenbach.

19.8.2014 von 17.00-19.00 Uhr
Vortrag „Medizinische Hintergründe der Demenz“ – Vortrag von Dr. Gertraude Kötter,
Oberärztin in der Abteilung Geriatrie im Agaplesion Diakonissen-Krankenhaus in Frankfurt. In ihrem Vortrag informiert sie über die verschiedenen Formen der Demenz, deren spezifische Symptome und Ursachen sowie Krankheitsverläufe und Möglichkeiten der Diagnostik. Zudem werden Behandlungsansätze vorgestellt.
Veranstaltungsort: Quartierssaal des Mehrgenerationenhauses in der Weikertsblochstraße 58 in Offenbach

12.9.2014
Eröffnung Demenzzentrum StattHaus Offenbach
(Die Einladung folgt in einer gesonderten Mail).

20.9.2014 um 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Selbsthilfegruppentag Offenbach
des PARITÄTISCHEN in der Offenbacher Innenstadt. Schwerpunktthema diesmal: Demenz. Das StattHaus wird mit dem IK Demenz im Begleitprogramm an einer Podiumsdiskussion teilnehmen. Los geht es um 12.00 Uhr mit einem Vortrag von Maren Kochbeck, Geschäftsführerin der Selbsthilfe e.V. in Frankfurt. Anschließend ab ca. 13.00 Uhr findet eine moderierte Diskussion rund um Versorgungsmöglichkeiten und konkreten Angeboten zur Selbsthilfe Offenbach statt.

21.9.2014
Weltalzheimertag
– diesjähriges Motto: „Jeder kann etwas tun“. Das StattHaus lädt Interessierte am Freitag, den 12.9.2014 ab 14 Uhr nach der offiziellen Eröffnung zum Mitmachen ein. Unter dem Motto „Jeder kann etwas tun“ wird der Nachmittag gemeinsam mit freiwilligen Helfern, Angehörigen und engagierten Nachbarn organisiert und gestaltet. Wer etwas beitragen und dabei sein möchte, ist herzlich willkommen!

30.09.2014 bis 11.11.2014
Informationsseminar „Mit Demenz leben – mehr wissen, besser (be)handeln“ für Angehörige und Interessierte
An sieben Abenden geht es darum, Menschen mit Demenz und die Krankheit selbst besser zu verstehen und zu erfahren, welche Umgangs- und Kommunikationsformen sowie weitere Maßnahmen bei der Begleitung und für das alltägliche Miteinander förderlich sind. Neben medizinischen Aspekten wie Symptomerkennung, Diagnostik und Therapieformen wird über wichtige rechtliche Fragestellungen wie Pflegeversicherung und Vorsorgevollmachten sowie das örtliche Hilfenetz informiert. Darüber hinaus werden auch Themen wie Abschied und Loslassen angesprochen sowie Möglichkeiten zur eigenen Entlastung vorgestellt.
Veranstaltungsort: Seminarraum StattHaus Offenbach, Geleitsstraße 94, 63067 Offenbach.
Anmeldungen sind unter der E-Mail-Adresse statthaus-of@breuerstiftung.de oder telefonisch unter 069/2030-5546 möglich.

28.10.2014 um 19.30 Uhr
Senioren-Schnupper-Yoga für Nachbarn und "Grenzgänger" aus anderen Vierteln
Die Übungen werden je nach Bedarf auf Stühlen durchgeführt. Ziel ist eine allgemeine Stärkung und Kräftigung des Körpers, was der Prävention dient, um möglichst lange selbstständig bleiben zu können. Auch Entspannung und Freude an der Bewegung eine große Rolle. Der Kurs wird von einer erfahrenen (Senioren-)Yogalehrerin geleitet.

Ab 30.10.2014 um 10.30 Uhr
Bewegungs- und Entspannungsangebot für Menschen mit Demenz und deren pflegende Angehörige
Je nach körperlicher Verfassung werden die Übungen, die spezielle und auf Menschen mit Demenz angepasste Yoga-Elemente enthalten, auf Stühlen durchgeführt. Eine geschulte Übungsleiterin übernimmt den Kurs und geht individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse ein.

28.10.2014 um 10.30 Uhr
Senioren-Schnupper-Yoga für Nachbarn und „Grenzgänger“ aus anderen Vierteln

Die Übungen werden je nach Bedarf auf Stühlen durchgeführt. Ziel ist eine allgemeine Stärkung und Kräftigung des Körpers, was der Prävention dient, um möglichst lange selbstständig bleiben zu können. Auch Entspannung und Freude an der Bewegung eine große Rolle. Der Kurs wird von einer erfahrenen (Senioren-)Yogalehrerin geleitet.

27.11. 2014 um 17.30 – 19.30 Uhr
„Altwerden – Qual oder Wahl?“ Einladung zu einer Lesung mit Diskussion

Ist es möglich, „gut“ alt zu werden und wenn ja, wie – oder ist das generell die falsche Frage? Was verbinde ich persönlich mit der Vorstellung, später eventuell hilfsbedürftig und auf andere angewiesen zu sein. Habe ich gar (k)eine Wahl? Was kann ich unter Umständen jetzt schon tun, damit ich gelassen „ins Alter gehen“ kann? Diesen und anderen Fragestellungen wollen wir an diesem Abend nachgehen. Einleitend wird Kathrin Pläcking aus ihrem Buch „Erste Wahl: Ein Zukunftsroman“ vorlesen. Sie studierte Landwirtschaft und Mathematik, bevor sie 1991 ihr Altenpflegeexamen ablegte. Sie lebt seit 2002 in Freiburg, arbeitet in einer ambulanten Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und schreibt, u.a. „Zettelgeschichten“.
In ihrem Roman beschreibt sie ein Zukunftsszenario: 2023 ergeht über die aufstrebende Partei „Der Fortschritt“ ein neues Rentengesetz, das den Verzicht auf staatliche Hilfen wie Rente und Krankenversicherung vorgibt und mit Erreichen des 75. Lebensjahres mit einer einmaligen finanziellen Abfindung honoriert wird. Wenn das Geld aufgebraucht ist, wählen die meisten den empfohlenen Freitod. Die 75-jährige und an Demenz erkrankte Susanne kennt dieses Gesetz nicht, liebt ihre Pantoffeln, verwechselt Lebende und Tote. Sie wird von ihrem jüngsten Bruder, den sie nach dem frühen Tod versorgt hat, um ihre Abfindung betrogen. Durch eine ehemalige Altenpflegerin, die sich neben ihrer Arbeit beim TÜV um Sabine kümmert, kommen beide Geschwister auf eigenartige Weise wieder zusammen …
Veranstaltungsort: Demenzzentrum StattHaus Offenbach, Geleitsstraße 94, 63067 Offenbach

Wir bitten um Anmeldung unter der Telefonnummer 069 / 2030 5546 oder per E-Mail unter statthaus-of@breuerstiftung.de.


Ab 30.10.2014 um 10.30 Uhr
Bewegungs- und Entspannungsangebot für Menschen mit Demenz und deren pflegende Angehörige

Je nach körperlicher Verfassung werden die Übungen, die spezielle und auf Menschen mit Demenz angepasste Yoga-Elemente enthalten, auf Stühlen durchgeführt. Eine geschulte Übungsleiterin übernimmt den Kurs und geht individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse ein.

Darüber hinaus trifft sich einmal im Monat (jeden ersten Dienstag im Monat 17.00-19.00 Uhr) eine Gesprächsgruppe, weitere Interessenten sind herzlich willkommen.

 

Für Fragen zu sonstigen Themen sowie Anliegen können Sie sich an Jutta Burgholte-Niemitz unter 069 / 2030 5546 oder j.burgholte-niemitz@breuerstiftung.de sowie statthaus-of@breuerstiftung.de wenden.

 

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