StattHaus aktiv – Rückblick

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StattHaus aktiv – Rückblick

Mit einem Teilnehmerrekord fand im Frühjahr 2014 das 5. Angehörigenseminar „Mit Demenz leben – mehr wissen, besser (be)handeln“ statt. Wegen der hohen Anzahl an Anmeldungen mussten erstmals Interessenten abgewiesen werden.
„Das große Interesse zeigt, dass Angehörige sich inzwischen immer häufiger Unterstützung in Form von Informationen einholen“, so Projektleiterin Jutta Burgholte-Niemitz. „Wer weiß, was sich hinter den Verhaltensänderungen beziehungsweise der Krankheit verbirgt und welche Möglichkeiten es gibt, mit dem Betroffenen zu kommunizieren und umzugehen, kann den gemeinsamen Alltag besser meistern.“ Neben medizinischen Aspekten erhalten Teilnehmer des Seminars Einblick in die Innenansichten von Menschen mit Demenz, Tipps für die Alltagsgestaltung, rechtliche Hintergründe sowie praktische Hinweise, wie Angehörige für sich selbst sorgen können. Ab 30.9. startet das Herbstseminar, das wieder 7 Termine à 2 Stunden umfassen wird.

Aus diesem Frühjahrsseminar hat sich eine Gesprächsgruppe gebildet, die sich in Zukunft einmal im Monat zum offenen Austausch treffen möchte. Ebenso sollen Aspekte und Fragestellungen, die sich im Zusammenleben mit einem betroffenen Angehörigen ergeben, besprochen werden. Begleitet wird die Gruppe von Jutta Burgholte-Niemitz. Das nächste Treffen findet am 1.7.2014 statt. Weiterhin besteht eine geschlossene Gesprächsgruppe, die sich aus dem ersten Informationsseminar gebildet hatte und von zwei ehemaligen Teilnehmerinnen, die sich auch als freiwillige Helferinnen engagieren, koordiniert und geleitet wird.

Am 7. April 2014 lud das StattHaus-Team das Netzwerk „Frauen für Offenbach“ in die Geleitsstraße 94 ein. Leider konnte die angedachte Hausbegehung zwar nicht durchgeführt werden, jedoch zeigten Projektleiterin Jutta Burgholte-Niemitz und ihre Kollegin Tanja Sand den Gästen im Baucontainer anhand großer Schaubilder und einer Präsentation, welche Pläne die Hans und Ilse Breuer-Stiftung mit dem neuen Demenzzentrum „StattHaus Offenbach“ verfolgt. Nach der Vorstellung gab es aus der Reihe der Offenbacher Netzwerkerinnen zahlreiche Fragen rund um das Konzept und seine Umsetzung, zudem wurden Gedanken über Kooperationsmöglichkeiten und eine weitere gemeinsame Veranstaltung ausgetauscht. Da das größte Interesse der zukünftigen Demenz-WG galt, zeigten Jutta Burgholte-Niemitz und Tanja Sand zum Abschluss per DVD auf dem Laptop eine Dokumentation über eine Wohngemeinschaft in Hamburg.

 

In Kooperation mit dem Caritasverband Offenbach erhielt das StattHaus die Gelegenheit, auf der diesjährigen Messe „bleib fit“ in Offenbach einen Vortrag über Demenz zu halten. Neben grundlegenden Informationen zu den unterschiedlichen Formen und Erkennungsmerkmalen einer Demenz stellte Tanja Sand das StattHaus-Konzept mit seinem Motto „Treffen, Teilen, Tragen – Wohnen, Beratung und Begegnung unter einem Dach“ vor. Insbesondere die ambulante Wohngemeinschaft als alternative Lebens- und Versorgungsform für Menschen mit Demenz stieß auf Interesse, was an zahlreichen Fragen seitens der Zuhörer zu erkennen war. Gemäß dem Motto „bleib fit“ wurden jedoch ebenso weitere Möglichkeiten des Umgangs mit der Demenz und entsprechenden Angeboten im StattHaus genannt, mit den ein Leben mit Demenz bestmöglich gemeistert werden kann.

 

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