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Louis „Ommas Glück“

Die Autorin berichtet in ihrem Buch vom Alltag in einer Demenz-Wohngemeinschaft

Die Großmutter von Chantal Louis ist sechsundachtzig Jahre alt und wohnt zum ersten Mal in einer Wohngemeinschaft. Genau wie ihre neuen Mitbewohner ist die Dame dement. Von den Erlebnissen ihrer "Omma" und dem alltäglichen Leben von Menschen mit Demenz in einer Gemeinschaft, erzählt die Journalistin und Autorin Chantal Louis in ihrem neuen Buch. Emotional und mit Charme schafft es die Autorin ein Bild zu schaffen, das sowohl geprägt ist von jeder Menge positiver Erfahrungen und komischer Situationen, welches aber mindestens genauso sehr geprägt ist von großem Respekt vor den Menschen, die mit der Diagnose leben, als auch vor denen, die Tag für Tag versuchen, das Leben der Betroffenen zu unterstützen.

Das Projekt „Profiler“ sucht Investoren

Das Unternehmen hinter dem Projekt Profiler ist als Start-Up (Gründung 2014) in den Bereichen Life Science und Diagnostik tätig und strebt an, Technologieinnovationen zu entwickeln, welche die erste Differentialdiagnostik im Bereich der Neurodegenerationen ermöglichen. Ziel des Unternehmens ist es, Technologien für zentrale Herausforderungen in der Diagnostik, der Erforschung und Therapieentwicklung neurodegenerativer Erkrankungen (Alzheimer'sche Demenz, Parkinson'sche Demenz, etc.) zu entwickeln, die in ihren Möglichkeiten bisher einzigartig sind. Eine Frühdiagnose dieser Krankheiten ermöglicht die Entwicklung völlig neuer Therapieansätze. Das Unternehmen hält bereits mehrere Patente in diesem Technologiefeld und besteht laut eigener Aussage aus qualifizierten Experten der Bereiche Biochemie & Ingenieurwesen.

In einem Gespräch können Details erläutert und Fragen zum Business- und Finanzplan u.a. geklärt werden. Ansprechpartner für Rückfragen ist Benjamin Löbbecke – i-unit – Intelligence Unit Consulting GmbH Mittelstandsberatung BDU Berlin Braunschweig Hannover Magdeburg
Informationen gibt es auf: www.i-unit.de

Aktivierung und Motivation mit dem MemoMoto

Durch den MemoMoto werden im speziellen Menschen mit Demenz zu körperlichen Aktivitäten motiviert und deren Kognition stimuliert. Diese aus den Niederlanden stammende Innovation wird dort bereits seit 2009 sehr erfolgreich im Bereich der Alterspflege eingesetzt. Nun ist der MemoMoto auch in Deutschland erhältlich.

Der MemoMoto stimuliert Bewegung und Kognition. Er verwendet einen Bildschirm, auf welchem ein Film gezeigt wird. Der Film zeigt eine Wegstrecke, die in einer vertrauten Umgebung aufgenommen wurde. Die Wegstrecke in dem Video läuft dabei nur dann, wenn sich der Anwender bewegt. Die Geschwindigkeit des Films steht in direkter Relation zur Bewegungsgeschwindigkeit des Anwenders. Eine Studie hat gezeigt, dass bereits innerhalb von 5 Minuten positive Effekte wahrgenommen werden können.

Die Kraft des Fernsehens sei immens. Die Anwender vergessen, dass sie sich bewegen. Sie konzentrieren sich stattdessen auf die realen Bilder der ihnen bekannten Umgebung. Dadurch wird der prefrontale Kortex angeregt. Das ist der Teil des Gehirns, der für Inhibition und Initiative verantwortlich und somit wichtig ist, um gesund alt zu werden.Die Heilung erfolgt ab dem Zeitpunkt, an dem man meint, sich wieder bewegen zu können und daran Freude empfindet. Darüber hinaus verwendet das Unternehmen in den Wegstrecken auch Elemente, die die hintere Parietalrinde stimulieren.

Sämtliche Parameter, sowie das Anwender-Interface können an die verschiedenen Zielgruppen (Psychogeriatrie, Alzheimer, Korsakow etc.) angepasst werden. Der MemoMoto wird in Pflege- und Altenheimen eingesetzt, in denen unter anderem Menschen mit Demenz und Alzheimer versorgt werden. Auch Privatleute und Kinder von dementen Eltern gehören zu den Kunden. MemoMoto wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Zuyd, dem Gesundheitswesen, Ergo- und Physiotherapeuten und Spezialisten auf dem Gebiet der Geriatrie und Neurologie entwickelt.

Informationen sowie Kontaktdaten dazu gibt es auf http://www.memomoto.de/

 

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