StattHaus-Newsletter März 2013

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Inhalt

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einem langen Winter begrüßen wir Sie herzlich zu unserem ersten StattHaus-Newsletter 2013. Nach einer ebenfalls langen und aufwändigen Planungs- und Vorbereitungsphase hat die Sanierung des StattHauses nun endlich begonnen. Bedingt durch bauliche Gegebenheiten des Gebäudes waren teils umfangreiche Umplanungen nötig. Damit einhergehende Maßnahmen zur Senkung der Kosten und langwierige Ausschreibe- beziehungsweise Genehmigungsprozesse verlangten allen Beteiligten viel Geduld ab. Gleichzeitig führten die teils massiven architektonischen Änderungsnotwendigkeiten zu kreativen und gelungenen Ergebnissen. Ein Beispiel dafür ist das sogenannte „Grüne Zimmer“ in der zukünftigen Cafeteria, von dem wir zu gegebener Zeit noch berichten werden.

Nichtsdestotrotz lief die inhaltliche Arbeit für das kommende Demenz-Zentrum weiter, derzeit noch aus dem Übergangsbüro in der Berliner Straße. In vielfältigen kleinen Schritten wird hier das Thema Netzwerkpflege und -ausweitung weiter vorangetrieben, zahlreiche Kontakte mit Gremien, Fachgruppen und Verbänden geknüpft oder erweitert und intensiviert.

Inzwischen ist das dritte Angehörigenseminar in den Räumen der Frei-religiösen Gemeinde gestartet, das erneut ausgebucht ist. Des Weiteren hat die Auswahl potenzieller WG-Bewohner begonnen, woraus sich bereits jetzt eine lebendige Gesprächsgruppe entwickelt hat. Mithilfe einer engagierten und aus eigenem Leid erfahrenen „Aufbauhelferin“ in Sachen Wohn-Pflege-Gruppe wird die Wohngemeinschaft in den nächsten Monaten einen wesentlichen Teil der StattHaus-Arbeit darstellen.

Lesen Sie in einem Interview, warum sie diese Wohnform schätzt und was Angehörige bei der Entscheidung für oder gegen eine WG beachten sollten. Im Service-Teil finden Sie zudem die 12 wichtigsten Fragen rund um das Thema Einzug und Leben in einer Demenz-WG. Warum für ein Projekt wie das StattHaus Bürgerhelfer notwendig sind, beleuchten wir in unserem Schwerpunktthema. Darüber hinaus gibt es wieder Tipps und Termine.

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Ihre Newsletter-Redaktion

 

Von Tür zu Tür und von Herz zu Herz – Bürgerschaftliches Engagement hat viele Gesichter

Wenn akute Hilfe nötig wird, zeigt sich, wie stark das persönliche Netzwerk ist. Unsere Vision ist, dauerhafte und belastbare Beziehungen zwischen ehrenamtlich Engagierten und Hilfebedürftigen aufzubauen. Unsere Vision ist ein Bürger-Profi-Mix. An dieser Stelle möchten wir das bisherige „ehrenamtliche StattHaus-Team“ kurz vorstellen.

 

StattHaus aktiv – Rückblick 2012

Wir blicken auf das Jahr 2012 zurück. Auf die Lesung im Boxcamp Geleitsstraße im April, die Kaffeetafel zum Welt-Alzheimertag am 21. September, das dritte Angehörigenseminar, die angelaufene Auswahl der zukünftigen Wohngemeinschaftmitglieder, unser geplantes Konzept Nachbarschaftsgarten sowie die Unterstützung der Breuer-Stiftung und des StattHauses bei der Vorstellung des Dokumentarfilmes „Vergiss mein nicht“.

 

Laufende Projekte

Was steht an im Jahr 2013? Zwei Studierende der FH Frankfurt erarbeiten ein Qualitätshandbuch für das StattHaus und eine Studentin der Universität Mainz hat die öffentliche Wahrnehmung von Demenz untersucht. Mit der "Werkstatt Demenz" suchen wir derzeit zudem Menschen, die sich in einer Gesprächsgruppe zum Thema Demenz beteiligen möchten. Außerdem ist das StattHaus seit Anfang des Jahres ein anerkannter Einsatzort für den Bundesfreiwilligendienst.

 

Interview mit Michaela Stollreiter zur Aufbauarbeit der zukünftigen Wohngemeinschaft

Michaela Stollreiter, 45 Jahre ist ehemalige Angehörige einer Demenz Wohn-Pflege-Gruppe. Nach dem Tod ihres Vaters möchte sie diese guten Erfahrungen weitergeben und baut die Wohn-Pflege-Gruppe im StattHaus mit auf.

 

Porträt

Beate Mantz, 58, geborene Offenbacherin „mit ganzer Seele“ ist seit rund anderthalb Jahren aktiv in Kontakt mit dem Projekt StattHaus und trägt in besonderer Weise zum Gelingen unserer Veranstaltungen bei.

 

Service

Wieviel kostet der WG-Platz im StattHaus? Wer kann einziehen? Ist auch nachts für Betreuung gesorgt? 12 wichtige Fragen von Angehörigen/Interessenten zur Wohn-Pflege-Gruppe und unsere Antworten.

 

Termine

23.04.2013 Treffen der Angehörigen-Gesprächsgruppe um 17 Uhr in der Berliner Straße 60, 11. Stock. Alle aktuellen Termine sind auch auf der Stiftungs-Homepage www.breuerstiftung.de unter StattHaus Offenbach zu finden.

14.5.2013 Angehörigen-Treffen für WG-Interessenten und 17 Uhr in der Berliner Straße 60, 11. Stock, Teilnahme bitte nur nach Anmeldung unter 069/2030 5546.

21.9.2013 Welt-Alzheimertag, Motto diesmal: „Demenz – den Weg gemeinsam gehen“. Wer bei der Vorbereitung oder auch am Tag selbst mithelfen möchte, kann sich gerne an Jutta Burgholte-Niemitz wenden.

Bei Fragen rund ums StattHaus wenden Sie sich bitte ebenfalls an Jutta Burgholte-Niemitz unter 069 / 2030 5546 oder j.burgholte-niemitz@breuerstiftung.de.

 

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