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Den Ursachen des Vergessens auf der Spur

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung unterstützt bedeutenden wissenschaftlichen Alzheimer-Kongress

Frankfurt am Main, 28. Oktober 2015 – Die Frankfurter Hans und Ilse Breuer-Stiftung fördert seit ihrer Gründung im Jahr 2000 – neben ihrem Engagement in der Betroffenenhilfe – die wissenschaftliche Grundlagenforschung von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen und unterstützt wissenschaftliche Netzwerke auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung.

Von 2006 bis 2014 hat die gemeinnützige Stiftung jährlich den mit 100.000 Euro dotierten Alzheimer-Forschungspreis vergeben, der künftig zweijährlich ausgeschrieben wird. Die Verleihung erfolgt traditionell im Rahmen des Eibsee-Meetings, einem hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Kongress, der von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) und dem Excellenzcluster SyNergy ausgerichtet und finanziert wird.

An neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson sind ganz unterschiedliche Prozesse beteiligt. Dazu gehören beispielsweise Entzündungsmechanismen, der Proteinstoffwechsel  oder die Regulation von Nervenzellen. Diese und weitere Themen gehören deshalb zum Programm des Eibsee-Meetings „Cellular Mechanisms of Neurodegeneration“, das am 28. Oktober 2015 am Eibsee südlich von München stattfindet. Teilnehmen werden rund hundert Wissenschaftler aus aller Welt, die ihre neuesten Resultate zur Erforschung dieser Krankheiten präsentieren.

Dieses Jahr konnte Prof. Todd Golde vom „Center for Translational Research in Neurodegenerative Disease“ von der Universität Gainesville, Florida, als Key Note Sprecher gewonnen werden. Insgesamt sind 28 Vorträge geplant. Dazu gehört auch die Übertragung der im Labor gewonnen Daten in die klinische Anwendung, wofür eine Extra-Session angesetzt ist. Neben den geladenen Sprechern nehmen auch junge Nachwuchswissenschaftler am Eibsee-Meeting teil, die ihre Forschungsergebnisse zum Teil im Rahmen einer Poster-Session präsentieren.

Das Eibsee-Meeting wurde im Jahr 2000 von dem Münchner Wissenschaftler Prof. Christian Haass und den Forschern Prof. Volker Herzog, Universität Bonn, sowie Prof. Gerd Multhaup, Freie Universität Berlin, ins Leben gerufen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützte die Tagung für sechs Jahre durch das Schwerpunktprogramm SPP 1085 „Cellular Mechanisms of Alzheimer´s Disease“. In dieser Zeit hat sich das Eibsee-Meeting als eine der wichtigsten deutschen Alzheimer-Tagung etabliert.

Von 2005 an war das Eibsee-Meeting die jährliche Tagung eines Sonderforschungsbereichs der Medizinischen Fakultät an der Ludwig-Maximilians-Universität München, des SFB 596 „Molecular Mechanisms of Neurodegeneration“. Dieser legte die Basis für den Aufbau eines Exzellenzclusters unter dem Namen „SyNergy – Munich Cluster for Systems Neurology“ und führte zur Gründung eines neuen Institutes. Dieses ist der Müncher Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Das DZNE München und SyNergy sowie die Hans und Ilse Breuer-Stiftung sind seitdem die Ausrichter der jährlichen Eibsee-Tagung.


Weitere Informationen

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Uli Kuhn Consulting
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Über die Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung wurde im Jahr 2000 von dem Unternehmer Hans Breuer gegründet.
Die Frankfurter Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen entscheidend zu verbessern. Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist es, exzellente wissenschaftliche Forschung im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzerkrankungen zu fördern und wissenschaftliche Netzwerke auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung zu unterstützen.

Darüber hinaus fördert die Hans und Ilse Breuer-Stiftung Projekte aus den Bereichen Versorgung, Betreuung und Therapie, die wesentlich dazu beitragen, das Leben von demenziell Erkrankten und ihren Familienangehörigen zu erleichtern und Alternativen in der häuslichen Pflege aufzeigen. Als eigenes Vorhaben hat die Stiftung unter dem Namen „StattHaus Offenbach“ nach umfassender Sanierung in einer denkmalgeschützten Gründerzeitvilla ein Demenzzentrum aufgebaut. Das Haus bietet unter anderem Räumlichkeiten für neun Menschen mit Demenz, die seit November 2014 eine ambulant betreute Wohngemeinschaft bilden. Die Wohn-Pflege-Gruppe wird in geteilter Verantwortung gemeinsam von Angehörigen, einem ambulanten Pflege- und Betreuungsteam, freiwilligen Helfern sowie von der Stiftung als Vermieter organisiert und begleitet.

Gleichzeitig fungiert das StattHaus als Beratungs- und Informationszentrum für Betroffene und Angehörige. Hilfesuchende finden vielfältige Angebote, die von häuslicher Versorgung bis zur Tagesbetreuung reichen. Dazu gehören auch der Aufbau und die Begleitung von Gesprächsgruppen, die Veranstaltung von Informationsseminaren für Angehörige und ehrenamtliche Helfer sowie die stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger durch die Einrichtung von Betreuungsgruppen sowie Einzelbetreuungsangeboten. Ein kleines „Quartiers-Café“ mit Terrasse dient als Begegnungsstätte für die Nutzer des Hausesund Gäste.

Weitere Informationen zur Hans und Ilse-Breuer-Stiftung auf der Website: http://www.breuerstiftung.de/

 

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