Harald Blöcher mit seiner „Tailgate Jazzband“ und „BassPaarTout“ gastieren im StattHaus Offenbach

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Fortsetzung der Reihe „Musik schafft Freu(n)de“ mit zwei Sonntagskonzerten

Harald Blöcher mit seiner „Tailgate Jazzband“ und „BassPaarTout“ gastieren im StattHaus Offenbach

Offenbach, 8. August 2016 – Mit zwei weiteren Sonntagskonzerten setzt das StattHaus Offenbach im August die Veranstaltungsreihe „Musik schafft Freu(n)de“ fort: Am Sonntag,
14. August 2016 um 15 Uhr lässt Harald Blöcher mit seiner Tailgate Band Jazzklänge vom Feinsten im StattHaus-Café in der Geleitsstraße 94 in Offenbach ertönen. Schwerpunkt ist der New Orleans-Jazz von Kid Ory und seinen Bands der 40er bis 60er Jahre. Am 21. August 2016 um 15 Uhr spielen Peter Fassauer (Kontrabass, Gitarre, Gesang) und Beate Müller (Kleinpercussion, Gesang) als „BassPaarTout“ Lieder aus den 30er bis 70er Jahren. Bei Jazz, Blues, Folk und Country wird für jeden Geschmack etwas dabei sein.
 
Peter Fassauer ist schon seit vielen Jahren als Gitarrist der „Main Delta Sheiks“ und „The Jug Band“ sowie als Bassist der“ Rhythm Rascals“ und der „Steve Scondo Band“ in der Musikszene aktiv. Den Chor „Hemmungslos Bieber“ unterstützt er mit Kontra- und E-Bass. Beate Müller sammelte erste Percussion- Erfahrungen bei „Kobanga“. Im Chor „Hemmungslos Bieber“ unterstützt sie die Alt 2-Stimme. Aufgrund vielfacher Nachfrage nach Kurzauftritten bei privaten Feiern hat sich das Duo gegründet und ein Programm für die Öffentlichkeit zusammengestellt.
 
Auch Kunstliebhaber werden im StattHaus auf ihre Kosten kommen. Denn neben der Jazzmusik befasst sich Harald Blöcher intensiv mit der Malerei und ist zahlreichen Offenbachern als Kunstlehrer der Offenbacher Leibnizschule bekannt. Von Elementen klassischer Landschaftsmalerei über Anlehnungen am Kubismus bis hin zu konstruktivistischen Materialbildern reichen die Werke, die er am 14. August ausstellt. „Während meines Kunststudiums habe ich angefangen intensiv Jazz zu spielen“, so Blöcher. „Erst Mitte der 80er Jahre bin ich dann wieder zum Malen gekommen.“ Einzelausstellungen in Darmstadt, Frankfurt und Berlin folgten. Harald Blöcher ist weit über Hessen hinaus als Kenner und Musiker des New Orleans Jazz bekannt und so ist es nur konsequent, dass seine Tailgate Jazzband die Eröffnung der Ausstellung musikalisch begleitet.
 
Unter dem Motto „Musik schafft Freu(n)de“ finden regelmäßig Konzerte mit unterschiedlichen Künstlern und Kooperationspartnern im StattHaus-Café statt (geöffnet jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 17 Uhr, Mittagstisch von 12.00-14.00 Uhr). Als unkomplizierter  Zugang zu Beratungs-, Informations- oder weiteren Unterstützungsangeboten im Haus gilt das Café zudem als Begegnungsort für von Demenz betroffene Familien und Nachbarn. Neben einem Mittagstisch mit verschiedenen Gerichten gibt es frisch gebackenen Kuchen und Kaffeegetränke. Seit Juli ist das Café auch an Sonntagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
 
Ansprechpartner für weitere Informationen:
Jutta Burgholte-Niemitz, Tanja Dubas, Telefon: 069 / 2030 5546, E-Mail: statthaus-of@breuerstiftung.de
 
Weitere Informationen zum Demenzzentrum StattHaus Offenbach, Veranstaltungen und Termine: www.breuerstiftung.de/statthaus-offenbach
 
Über die Hans und Ilse Breuer-Stiftung
Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung wurde im Jahr 2000 von dem Unternehmer Hans Breuer gegründet. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen entscheidend zu verbessern. Dafür verfolgt die gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Frankfurt zwei Ziele: Helfen und Forschen - mit dem Engagement in der Betroffenenhilfe und der Förderung wissenschaftlicher Grundlagenforschung zu Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen.

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung fördert Projekte aus den Bereichen Versorgung, Betreuung und Therapie, die wesentlich dazu beitragen, das Leben von demenziell Erkrankten und ihren Familienan-gehörigen zu erleichtern und insbesondere auch Alternativen in der häuslichen Pflege aufzeigen. Als eigenes Pilotprojekt in der Begleitung von Demenzbetroffenen hat die Stiftung unter dem Namen „StattHaus Offenbach“ nach umfassender Sanierung ein Demenzzentrum in einer denkmalgeschützten Gründerzeitvilla aufgebaut. Das Haus bietet Räumlichkeiten für neun Menschen mit Demenz, die seit November 2014 eine ambulant betreute Wohngemeinschaft bilden. Die Wohn-Pflege-Gruppe wird in geteilter Verantwortung gemeinsam von Angehörigen, einem ambulanten Pflege- und Betreuungsteam, freiwilligen Helfern und von der Stiftung als Vermieter organisiert und begleitet.
Gleichzeitig fungiert das StattHaus als Beratungs- und Informationszentrum für Betroffene und Angehörige. Hilfesuchende finden vielfältige Angebote, die von häuslicher Versorgung bis zur Tagesbetreuung reichen. Dazu gehören auch der Aufbau und die Begleitung von Gesprächsgruppen, die Veranstaltung von Infor-mationsseminaren für Angehörige und ehrenamtliche Helfer sowie die stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger durch die Einrichtung von Betreuungsgruppen und Einzelbetreuungsangeboten. Ein kleines „Quartiers-Café“ mit Terrasse dient als Begegnungsstätte für die Bewohner und Besucher des Hauses.

Neben der Betroffenenhilfe fördert die Stiftung in Umsetzung der Visionen des Stifters Hans Breuer die wissenschaftliche Grundlagenforschung zu Demenz und unterstützt hierzu existierende wissenschaftliche Netzwerke. Darüber hinaus hat die Stiftung von 2006 bis 2014 jährlich den mit 100.000 Euro deutschlandweit höchstdotierten Alzheimer-Forschungspreis vergeben, der seit 2016 zweijährlich ausgeschrieben wird. Die Verleihung erfolgt traditionell im Rahmen des Eibsee-Meetings, einem hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Kongress, welcher rund um ein Kuratoriumsmitglied der Stiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Haass von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Experten aus der ganzen Welt zusammenbringt und der von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) und dem Excellenzcluster SyNergy ausgerichtet und finanziert wird. Zusätzlich vergibt die Stiftung seit 2006 jährlich drei Promotionsstipendien für herausragende Leistungen, um den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung in Deutschland zu
fördern.

Pressekontakt: Uli Kuhn, Uli Kuhn Consulting, Telefon 0178 / 322 01 82, uli.kuhn@ukuhn-consulting.de

 

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