Mehr Hilfe bei Demenz mit zentraler Anlaufstelle für ambulant betreutes Wohnen, Beratung und Schulung 1

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Mehr Hilfe bei Demenz mit zentraler Anlaufstelle für ambulant betreutes Wohnen, Beratung und Schulung

© Bernd Georg

Bei der Einweihung waren dabei (v.l.n.r.): Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner Peter Breuer, Vorsitzender des Kuratoriums der Hans und Ilse Breuer-Stiftung Jutta Burgholte-Niemitz, Projektleiterin StattHaus Offenbach Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider Sozialdezernent Dr. Felix Schwenke Roland Bergfeld, Vorstand der Hans und Ilse Breuer-Stiftung

 

Offenbach, 26. Juni 2015 – In Anwesenheit zahlreicher Gäste ist heute das neue Demenzzentrum StattHaus Offenbach" der Hans und Ilse Breuer-Stiftung offiziell eingeweiht worden.

Nach umfassender Sanierung und teilweisem Umbau leben in der denkmalgeschützten Gründerzeitvilla neun Menschen mit Demenz, die seit November 2014 eine ambulant betreute Wohngemeinschaft bilden. Die Wohn-Pflege-Gruppe wird in geteilter Verantwortung gemeinsam von Angehörigen, einem ambulanten Pflege- und Betreuungsteam, freiwilligen Helfern sowie von der Stiftung als Vermieter organisiert und begleitet. Gleichzeitig fungiert das StattHaus als Beratungs- und Informationszentrum für Betroffene und Angehörige. Hilfesuchende finden vielfältige Angebote, die von häuslicher Versorgung bis zur Tagesbetreuung reichen. Dazu gehören auch der Aufbau und die Begleitung von Gesprächsgruppen, die Veranstaltung von Informationsseminaren für Angehörige und ehrenamtliche Helfer sowie die stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger durch die Einrichtung von Betreuungsgruppen sowie Einzelbetreuungsangeboten. Ein kleines „Quartiers-Café“ mit Terrasse dient als Begegnungsstätte für die Nutzer des Hauses und Gäste.

Peter Breuer, Vorsitzender des Kuratoriums der Hans und Ilse Breuer-Stiftung und Roland Bergfeld, Vorstand der gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Frankfurt, begrüßten die zahlreichen Gäste in der Geleitsstraße 94 im Offenbacher Westend. Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner wies in seinem Grußwort darauf hin, dass die Betreuung und Pflege demenzkranker alter Menschen in Zukunft zu einer der größten Herausforderungen der Gesellschaft werde. „Ambulant betreute Wohngemeinschaften, in denen Pflegebedürftige in familienähnlicher Atmosphäre leben, sind besonders für Demenzkranke geeignet, weil sie eine Gestaltung und Organisation des Alltags bieten. Gleichzeitig ist es wichtig, individuelle Entlastungsangebote für pflegende Familienmitglieder anzubieten“, betonte der Sozialminister. Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) bezeichnete in seinem Grußwort das StattHaus als Projekt mit Vorbildcharakter, das mit seinem umfassenden Angebot eine Investition in die Zukunft Offenbachs sei.

Da sich die Stiftung neben der Betroffenenhilfe auch intensiv der Forschungsförderung widmet, berichtete als Gastredner Prof. Dr. Christian Haass von der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Kuratoriumsmitglied der Hans und Ilse Breuer-Stiftung über die aktuelle Situation der Demenzforschung sowie über die Herausforderungen seiner Arbeit.

 

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Besucher auf der Eröffnungsfeier (v.l.n.r.): Prof. Dr. Christian Haass von der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Kuratoriumsmitglied der Hans und Ilse Breuer-Stiftung Peter Breuer, Vorsitzender des Kuratoriums der Hans und Ilse Breuer-Stiftung Roland Bergfeld, Vorstand der Hans und Ilse Breuer-Stiftung Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Leiter der Abteilung Versorgungsepidemiologie und Community Health des Instituts für Community Medicine an der Universitätsmedizin Greifswald und Kuratoriumsmitglied der Stiftung

 

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Leiter der Abteilung Versorgungsepidemiologie und Community Health des Instituts für Community Medicine an der Universitätsmedizin Greifswald und Kuratoriumsmitglied der Stiftung, gab im Anschluss einen Überblick über die aktuellen Forschungsaktivitäten zur Versorgung von Menschen mit Demenz in der eigenen Häuslichkeit.
„Treffen, Teilen, Tragen – Wohnen, Beratung und Begegnung unter einem Dach“ – unter diesem Leitsatz hat das StattHaus der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in der Kombination von Beratung, Bildung, Leben und Wohnen und unter Einbeziehung regionaler Netzwerke modellhaften Charakter und ist mit den Investitionskosten von insgesamt rund 3,5 Millionen Euro das größte Projekt eines gemeinnützigen Trägers dieser Art in der Region.

 

© Bernd Georg

Blick in die Veranstaltung

 

Weitere Informationen zum Demenzzentrum StattHaus Offenbach, Veranstaltungen und Termine: www.breuerstiftung.de/statthaus-offenbach


Über die Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung wurde im Jahr 2000 von dem Unternehmer Hans Breuer gegründet.

Die Frankfurter Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen entscheidend zu verbessern. Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist es, exzellente wissenschaftliche Forschung im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzerkrankungen zu fördern und wissenschaftliche Netzwerke auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung zu unterstützen.

Darüber hinaus fördert die Hans und Ilse Breuer-Stiftung Projekte aus den Bereichen Versorgung, Betreuung und Therapie, die wesentlich dazu beitragen, das Leben von demenziell Erkrankten und ihren Familienangehörigen zu erleichtern und Alternativen in der häuslichen Pflege aufzeigen.

Als eigenes Vorhaben hat die Stiftung unter dem Namen „StattHaus Offenbach“ nach umfassender Sanierung in einer denkmalgeschützten Gründerzeitvilla ein Demenzzentrum aufgebaut. Das Haus bietet unter anderem Räumlichkeiten für neun Menschen mit Demenz, die seit November 2014 eine ambulant betreute Wohngemeinschaft bilden. Die Wohn-Pflege-Gruppe wird in geteilter Verantwortung gemeinsam von Angehörigen, einem ambulanten Pflege- und Betreuungsteam, freiwilligen Helfern sowie von der Stiftung als Vermieter organisiert und begleitet.

Gleichzeitig fungiert das StattHaus als Beratungs- und Informationszentrum für Betroffene und Angehörige. Hilfesuchende finden vielfältige Angebote, die von häuslicher Versorgung bis zur Tagesbetreuung reichen.

Dazu gehören auch der Aufbau und die Begleitung von Gesprächsgruppen, die Veranstaltung von Informationsseminaren für Angehörige und ehrenamtliche Helfer sowie die stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger durch die Einrichtung von Betreuungsgruppen sowie Einzelbetreuungsangeboten. Ein kleines „Quartiers-Café“ mit Terrasse dient als Begegnungsstätte für die Nutzer des Hauses und Gäste.

Spendenkonto Forschungsförderung:

Hans und Ilse Breuer-Stiftung,
Kontonummer 2192431 042
BLZ 502 200 85
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Weitere Informationen zur Hans und Ilse-Breuer-Stiftung auf der Website: http://www.breuerstiftung.de/

Pressekontakt:

Uli Kuhn Consulting
Uli Kuhn
Telefon 0178/ 3220182
uli.kuhn@ukuhn-consulting.de

 

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