Technik im Einsatz für ein selbständiges Leben im Alter

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Technik im Einsatz für ein selbständiges Leben im Alter

Innenarchitektin informiert im StattHaus Offenbach über „Neue Technologien für ein (zukunft)sicheres Zuhause“

Offenbach, 2. Dezember 2014 – Das Demenzzentrum StattHaus Offenbach der Hans und Ilse Breuer-Stiftung lädt zum Vortrag „Neue Technologien für ein (zukunfts)sicheres Zuhause“ am Dienstag, den 9. Dezember 2014 um 16.00 Uhr ein. Die Innenarchitektin und Alternswissenschaftlerin Bettina Rudhof stellt aktuelle Techniktrends für modernes Wohnen vor und zeigt einfache Lösungen auf, mit denen das eigene Zuhause bedarfsgerecht ausgestattet und der Alltag auch im Alter selbständig gemeistert werden kann.

Bettina Rudhof hat unter anderem die Ausstellung „Barriere freies Wohnen und Leben“ an der Frankfurter Fachhochschule mitkonzipiert und aufgebaut. In ihrem Vortrag präsentiert sie neue technische Entwicklungen, Ausstattungslösungen und Produkte für den Alltag, die ältere Menschen ermöglichen, länger selbstbestimmt in ihrer Wohnung und damit in der vertrauten Umgebung zu bleiben. Folgende Aspekte werden in dem Vortrag aufgegriffen: Gesundheit und Wohlbefinden, Sicherheit und Privatsphäre, Erkennung von Notsituationen wie beispielsweise Stürze, Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben durch computergestützte Haustechnik oder Assistenzroboter sowie Kommunikationsunter-stützung bis hin zur Stärkung der Mobilität im Alltag.

„Die emotionale Bindung an das wohnliche Umfeld ist im Alter oft höher ist als in jungen Jahren. Deshalb ist es insbesondere älteren Menschen wichtig, so lange wie möglich selbständig in ihrer vertrauten Umgebung zu wohnen“, erklärt Bettina Rudhof. „Neue Technologien, technische Assistenzsysteme, aber auch schon kleine technische Hilfsmittel können entlasten – selbst bei körperlichen und kognitiven Einschränkungen wie beispielsweise bei Demenz.“

Als Anlaufstelle für Menschen mit Demenz und deren Angehörige bietet das neue Demenzzentrum StattHaus Offenbach mit den Bereichen Wohnen, Beratung und Begegnung in der Geleitsstraße 94 vielfältige Unterstützung für den Alltag an. Ziel des ergänzenden Projektes „Anlaufstelle für ältere Menschen“ ist es, Informationen zu relevanten Themen des Älterwerdens zu geben und einen Treffpunkt für die Bürger im Stadtteil zu schaffen, der zu Aktivitäten, Austausch und gegenseitiger Unterstützung innerhalb der Nachbarschaft einlädt.

Die Ausstellung „Barriere freies Wohnen und Leben“ in der Fachhochschule Frankfurt kann jeden letzten Mittwoch im Monat besucht werden. Im Rahmen des Hessischen Staatspreises „Universelles Design 2013“ wurde die Ausstellung mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Jutta Burgholte-Niemitz, Projektleitung StattHaus Offenbach, Telefon: 069 / 2030 5546
E-Mail: j.burgholte-niemitz@breuerstiftung.de

Tanja Sand, Projektkoordination StattHaus Offenbach, Telefon: 069 / 2030 5546
E-Mail: statthaus-of@breuerstiftung.de

Informationen zum Demenzzentrum StattHaus Offenbach, Veranstaltungen und Termine: www.breuerstiftung.de/statthaus-offenbach

 

Über die Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung wurde im Jahr 2000 von dem Unternehmer Hans Breuer gegründet. Die Frankfurter Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen entscheidend zu verbessern. Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist es, exzellente wissenschaftliche Forschung im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzerkrankungen zu fördern und wissenschaftliche Netzwerke auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung zu unterstützen. Darüber hinaus fördert die Hans und Ilse Breuer-Stiftung Projekte aus den Bereichen Versorgung, Betreuung und Therapie, die wesentlich dazu beitragen, das Leben von demenziell Erkrankten und ihren Familienangehörigen zu erleichtern und Alternativen in der häuslichen Pflege aufzeigen.

Als eigenes Vorhaben hat die Stiftung in Offenbach am Main unter dem Namen „StattHaus Offenbach“
eine Begegnungsstätte und ein Informationszentrum zum Thema Demenz sowie einer ambulant betreuten Wohngruppe aufgebaut. Zu diesem Zweck wurde eine denkmalgeschützte Immobilie erworben, in der nach umfassender Sanierung und teilweisem Umbau ein Pilotprojekt verwirklicht wird. Als „One-Stop-Shop“ wird hilfesuchenden Betroffenen und ihren Angehörigen der ganze Bereich
niedrigschwelliger Betreuungsangebote zum Thema Demenz zwischen häuslicher Versorgung und
professioneller Tagespflege angeboten. Dazu gehören der Aufbau und die Begleitung von Gesprächs-gruppen, die Veranstaltung von Informationsseminaren für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen sowie die stundenweise Entlastung pflegender Angehörige durch die Einrichtung von Betreuungsgruppen.

Pressekontakt:
Uli Kuhn, Uli Kuhn Consulting,Telefon 0178 / 322 01 82, uli.kuhn@ukuhn-consulting.de

 

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