Zwei Nachwuchswissenschaftler erhalten die Alzheimer-Promotionsstipendien 2016 der Hans und Ilse Breuer-Stiftung

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Zwei Nachwuchswissenschaftler erhalten die Alzheimer-Promotionsstipendien 2016 der Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Die Ausschreibung der Promotionsstipendien 2017 hat begonnen

Frankfurt, 15. Dezember 2015 – Das Scientific Advisory Board der Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat die Alzheimer-Promotionsstipendien 2016 an Helena Ederle (*1987) von der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an Jessica Bellmann (*1989) vom DGF-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) nach den aktuellen Vergaberichtlinien der Stiftung vergeben. Drei bereits laufende Stipendien von Hendrik Urbanke, Daniel Preiss und Michael Glatza wurden um ein weiteres Jahr verlängert. Das Stipendium von Helena Ederle wurde durch eine Zuwendung der Stiftung Tangente, Bad Soden/Ts. ermöglicht.

Gleichzeitig hat die Ausschreibung der Promotionsstipendien 2017 begonnen. Gefördert werden in einer deutschen Forschungseinrichtung durchgeführte Promotionsvorhaben, die sich der Erforschung, Linderung und/oder Heilung der Alzheimer- oder ähnlicher Demenzerkrankungen widmen. Die Ausschreibung richtet sich an Studierende naturwissenschaftlicher Fächer wie Biologie, Biochemie oder Chemie, aber auch der Human- und Tiermedizin.

Das Stipendium wird zunächst für zwölf Monate bewilligt und auf Antrag in der Regel um zwölf Monate verlängert. Auf begründeten Antrag kann es um weitere 12 Monate verlängert werden und damit die maximale Förderungsdauer von 36 Monaten erreichen. Das Stipendium besteht aus einem Grundbetrag von monatlich 1.700 Euro zuzüglich einem jährlichen Pauschalbetrag in Höhe von 1.000 Euro, der für Bücher, Tagungs- und Reisekosten genutzt werden kann.

Bewerbungen an das Kuratorium der Stiftung sind in deutscher oder englischer Sprache bis zum 31. Juli 2016 elektronisch unter info@breuerstiftung.de möglich. Alle weiteren Angaben zum Bewerbungsverfahren sind auf der Website www.breuerstiftung.de abrufbar. Das Kuratorium der Stiftung wertet die eingehenden Bewerbungen aus und entscheidet über die Vergabe der Stipendien.

Die Frankfurter Hans und Ilse Breuer-Stiftung fördert seit ihrer Gründung im Jahr 2000 – neben ihrem Engagement in der Betroffenenhilfe – die wissenschaftliche Grundlagenforschung von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen und unterstützt wissenschaftliche Netzwerke auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung. Von 2006 bis 2014 hat die gemeinnützige Stiftung jährlich den mit 100.000 Euro dotierten Alzheimer-Forschungspreis vergeben, der künftig zweijährlich ausgeschrieben wird. Die Verleihung erfolgt – ebenso wie die Vergabe der Stipendien traditionell im Rahmen des Eibsee-Meetings, einem hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Kongress, der von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) und dem Excellenzcluster Munich Cluster for Systems Neurology (SyNergy) ausgerichtet und finanziert wird.

Über die Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung wurde im Jahr 2000 von dem Unternehmer Hans Breuer gegründet. Die Frankfurter Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen entscheidend zu verbessern. Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist es, exzellente wissenschaftliche Forschung im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzerkrankungen zu fördern und wissenschaftliche Netzwerke auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung zu unterstützen.

Darüber hinaus fördert die Hans und Ilse Breuer-Stiftung Projekte aus den Bereichen Versorgung, Betreuung und Therapie, die wesentlich dazu beitragen, das Leben von demenziell Erkrankten und ihren Familienangehörigen zu erleichtern und Alternativen in der häuslichen Pflege aufzeigen.

Als eigenes Projekt  hat die Stiftung unter dem Namen „StattHaus Offenbach“ nach umfassender Sanierung in einer denkmalgeschützten Gründerzeitvilla ein Demenzzentrum aufgebaut. Das Haus bietet unter anderem Räumlichkeiten für neun Menschen mit Demenz, die seit November 2014 eine ambulant betreute Wohngemeinschaft bilden. Die Wohn-Pflege-Gruppe wird in geteilter Verantwortung gemeinsam von Angehörigen, einem ambulanten Pflege- und Betreuungsteam, freiwilligen Helfern sowie von der Stiftung als Vermieter organisiert und begleitet.

Gleichzeitig fungiert das StattHaus als Beratungs- und Informationszentrum für Betroffene und Angehörige. Hilfesuchende finden vielfältige Angebote, die von häuslicher Versorgung bis zur Tagesbetreuung reichen. Dazu gehören auch der Aufbau und die Begleitung von Gesprächsgruppen, die Veranstaltung von Informationsseminaren für Angehörige und ehrenamtliche Helfer sowie die stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger durch die Einrichtung von Betreuungsgruppen sowie Einzelbetreuungsangeboten. Ein kleines „Quartiers-Café“ mit Terrasse dient als Begegnungsstätte für die Nutzer des Hauses und Gäste.

Weitere Informationen zur Hans und Ilse-Breuer-Stiftung auf der Website: http://www.breuerstiftung.de

Pressekontakt: Uli Kuhn, Uli Kuhn Consulting, Telefon 0178 / 322 01 82, uli.kuhn@ukuhn-consulting.de

Spendenkonto Forschungsförderung:
Hans und Ilse Breuer-Stiftung, Kontonummer 2192431 042, BLZ 502 200 85, UBS Deutschland AG
IBAN DE91 5022 0085 2192 4310 42, BIC SMHBDEFF
 

Spendenkonto Betroffenenhilfe:
Hans und Ilse Breuer-Stiftung, Kontonummer 2192431 059, BLZ 502 200 85, UBS Deutschland AG
IBAN DE20 5022 0085 2192 4310 59, BIC SMHBDEFF

 

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