Zwei Vorträge im Demenzzentrum StattHaus Offenbach zeigen Lösungswege für Angehörige im Umgang mit Demenz

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Angehörigen-Coach Petra Schlitt stellt Möglichkeiten der Entlastung vor

Zwei Vorträge im Demenzzentrum StattHaus Offenbach zeigen Lösungswege für Angehörige im Umgang mit Demenz

Offenbach, 14. September 2016 – Angehörige, die sich um einen demenzkranken Menschen kümmern, erleben eine besondere Belastung. Der Wunsch, den geliebten Menschen wieder zurückhaben zu wollen, das ständige Verfügbar-sein-müssen und die Frustration über die immer gleichen Themen zermürben. Unter der Fragestellung „Und wo bleibe ich?“ hält Angehörigen-Coach Petra Schlitt am Donnerstag, den 22. September 2016  von 17 bis 19 Uhr im Demenzzentrum StattHaus Offenbach, Geleitsstraße 94, einen Vortrag. Dabei ist es Ziel, neue Perspektiven für die Situation zu eröffnen und Entlastung zu erfahren. Dazu berichtet sie aus der Praxis, beantwortet Fragen und zeigt Lösungswege auf, um gut für sich selbst zu sorgen.

Am Donnerstag, den 17. November 2016 von 17 bis 19 Uhr behandelt ein weiterer Vortrag die möglichst entspannte Gestaltung von Feiertagen mit einem von Demenz betroffenen Angehörigen. Gerade an Weihnachten sind die gegenseitigen Erwartungen in der Familie besonders hoch. Angehörige von Menschen mit Demenz stehen dazu auch noch vor weiteren Herausforderungen, denn jede Änderung der Alltagsroutine kann besonderen Stress verursachen. Unter dem Titel „Frohes Fest – schön wär‘s!“ zeigt Petra Schlitt verschiedene Lösungsansätze, um friedlich und stressfrei über die Feiertage zu kommen. 

Informationen und Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 069 / 2030 5546 oder per Mail an statthaus-of@breuerstiftung.de möglich.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Jutta Burgholte-Niemitz, Tanja Dubas, Telefon: 069 / 2030 5546, E-Mail: statthaus-of@breuerstiftung.de

Weitere Informationen zum Demenzzentrum StattHaus Offenbach, Veranstaltungen und Termine: www.breuerstiftung.de/statthaus-offenbach


Über die Hans und Ilse Breuer-Stiftung


Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung wurde im Jahr 2000 von dem Unternehmer Hans Breuer gegründet. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen entscheidend zu verbessern. Dafür verfolgt die gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Frankfurt zwei Ziele: Helfen und Forschen - mit dem Engagement in der Betroffenenhilfe und der Förderung wissenschaftlicher Grundlagenforschung zu Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen.

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung fördert Projekte aus den Bereichen Versorgung, Betreuung und Therapie, die wesentlich dazu beitragen, das Leben von demenziell Erkrankten und ihren Familienan-gehörigen zu erleichtern und insbesondere auch Alternativen in der häuslichen Pflege aufzeigen. Als eigenes Pilotprojekt in der Begleitung von Demenzbetroffenen hat die Stiftung unter dem Namen „StattHaus Offenbach“ nach umfassender Sanierung ein Demenzzentrum in einer denkmalgeschützten Grün-derzeitvilla aufgebaut. Das Haus bietet Räumlichkeiten für neun Menschen mit Demenz, die seit November 2014 eine ambulant betreute Wohngemeinschaft bilden. Die Wohn-Pflege-Gruppe wird in geteilter Verantwortung gemeinsam von Angehörigen, einem ambulanten Pflege- und Betreuungsteam, freiwil-ligen Helfern und von der Stiftung als Vermieter organisiert und begleitet.

Gleichzeitig fungiert das StattHaus als Beratungs- und Informationszentrum für Betroffene und Angehörige. Hilfesuchende finden vielfältige Angebote, die von häuslicher Versorgung bis zur Tagesbetreuung reichen. Dazu gehören auch der Aufbau und die Begleitung von Gesprächsgruppen, die Veranstaltung von Infor-mationsseminaren für Angehörige und ehrenamtliche Helfer sowie die stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger durch die Einrichtung von Betreuungsgruppen und Einzelbetreuungsangeboten. Ein kleines „Quartiers-Café“ mit Terrasse dient als Begegnungsstätte für die Bewohner und Besucher des Hauses.
Neben der Betroffenenhilfe fördert die Stiftung in Umsetzung der Visionen des Stifters Hans Breuer die wis-senschaftliche Grundlagenforschung zu Demenz und unterstützt hierzu existierende wissenschaftliche Netz-werke. Darüber hinaus hat die Stiftung von 2006 bis 2014 jährlich den mit 100.000 Euro deutschlandweit höchstdotierten Alzheimer-Forschungspreis vergeben, der seit 2016 zweijährlich ausgeschrieben wird.

Die Verleihung erfolgt traditionell im Rahmen des Eibsee-Meetings, einem hochkarätig besetzten wissen-schaftlichen Kongress, welcher rund um ein Kuratoriumsmitglied der Stiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Haass von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Experten aus der ganzen Welt zusammenbringt und der von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) und dem Excellenzcluster SyNergy ausgerichtet und finanziert wird.

Zusätzlich vergibt die Stiftung seit 2006 jährlich drei Promotionsstipendien für herausragende Leistungen, um den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung in Deutschland zu fördern.

Weitere Informationen zur Hans und Ilse-Breuer-Stiftung auf der Website: http://www.breuerstiftung.de/

Pressekontakt:
Uli Kuhn, Uli Kuhn Consulting, Telefon 0178 / 322 01 82, uli.kuhn@ukuhn-consulting.de


Spendenkonto Forschungsförderung:
Hans und Ilse Breuer-Stiftung
IBAN DE91 5022 0085 2192 4310 42
BIC SMHB DE FFXXX


Spendenkonto Betroffenenhilfe:
Hans und Ilse Breuer-Stiftung
IBAN DE20 5022 0085 2192 4310 59
BIC SMHB DE FFXXX

 

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