In vertrauter Umgebung

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In vertrauter Umgebung

Mit Hilfe der Wohnungsbaugesellschaft GWH, der Diakoniestationen Kassel und dem Diakonischen Werk Kassel konnte 2007 ein neues Angebot für Demenzkranke in Kassel aufgebaut werden. Zwei Jahre lang arbeiteten die Verantwortlichen an der Umsetzung der Idee: eine ambulant betreute Wohngemeinschaft im Kasseler Stadtteil Brückenhof für Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

Das Besondere: Die betroffenen Senioren können in dem Stadtteil wohnen, in dem sie viele Jahre ihres Lebens gelebt haben. Gerade für Menschen, die an einer demenziellen Erkrankung leiden, ist es wichtig, in ihrer Umgebung Anknüpfungspunkte, Orientierung und Halt zu finden. Die Vertrautheit mit dem Stadtteil, gewohnte Wege und die Möglichkeit, in der Nähe von ihren Angehörigen und Bekannten zu leben, sind wesentliche Faktoren, die das Leben auch mit den krankheitsbezogenen Einschränkungen lebenswert machen.


Die Wohnung der insgesamt neun Mieter wurde barrierefrei gestaltet. Neben ihren Zimmern können die Bewohner auch ein Wohnzimmer, eine Wohnküche und mehrere Bäder und Balkone nutzen. Mitarbeiter des Pflegedienstes stehen den Mietern liebevoll bei der Gestaltung ihres Alltags zur Seite.

Die Breuer-Stiftung unterstützte das Wohnprojekt 2008 mit 8.000 Euro bei der Anschaffung verschiedenster Einrichtungsgegenstände, die dringend benötigt wurden, für die aber keine Mittel vorhanden waren. Ein solches Stadtteilprojekt ist deshalb so wichtig, weil es Menschen mit Demenz hilft, in ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung auch dann zu leben, wenn die eigene Wohnung aufgegeben werden musste.

Weitere Informationen über das Diakonische Werk in Kurhessen-Waldeck e.V. finden Sie hier ...

 

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