Allgemeine Literatur

Allgemeine Literatur

Selbsthilfe

Angehörigenhilfe

im Alltag
begleiten

Körper und Ernährung

Demenz in der
Gesellschaft

Leben/Wohnen mit Demenz

Comic/Humor/
Kinder

Roman

Film

 

 

 

 

 

Selbsthilfe

 

Rohra, Helga: "Ja zum Leben trotz Demenz! Warum ich kämpfe"
Verlag:  medhochzwei Verlag
ISBN: 978-3862162833

In ihrem Buch bietet die Autorin einen sehr persönlichen Einblick in die Welt eines mit Demenz diagnostizierten Menschen. Sie erzählt, wie sie im täglichen Umgang mit dieser Krankheit lebt und trotz allem bemüht ist, sogar Stärke aus der Demenz zu ziehen.

 
 

Demenz Support Stuttgart (Hrsg./Autor): "Ich spreche für mich selbst - Menschen mit Demenz melden sich zu Wort" 2010
ISBN: 978-3-940529-54-1

Menschen mit Demenz sind nach landläufiger Vorstellung alt, pflegebedürftig und hilflos. Das ist ein völlig schiefes Bild. Es wird viel über Menschen mit Demenz gesprochen, aber wenig mit ihnen. Auch und gerade, wenn es um die Frage geht, wie sie unterstützt werden können. Das ist ein gesellschaftliches Armutszeugnis.
In diesem Buch ergreifen Menschen mit Demenz das Wort. Sie artikulieren Wünsche und Forderungen, an das unmittelbare soziale Umfeld und an die Gesellschaft. Auch Stimmen aus Ländern, in denen bereits eine organisierte Selbstvertretung von Menschen mit Demenz existiert, wurden in den Band aufgenommen.
Ein inspirierendes und aufrüttelndes Buch. Es wird seinen Beitrag leisten, dass zukünftig mehr Menschen mit Demenz mitreden, wenn es um ihre Belange geht
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Christian Zimmermann/Peter Wißmann: "Auf dem Weg mit Alzheimer"
Verlag: Mabuse-Verlag; Auflage: 2., überarb. Aufl. (1. Oktober 2011)
ISBN: 978-3940529909

'Gibt es ein gutes Leben mit Alzheimer? Aber ja!' Christian Zimmermann weiß, wovon er spricht: Er selbst lebt seit einigen Jahren mit der Diagnose. Mit Peter Wißmann, Geschäftsführer der Demenz Support Stuttgart, gibt er als erster Demenzbetroffener überhaupt in diesem Buch seine Erfahrungen weiter. In persönlichen Schilderungen, mit konkreten Tipps und vielen Anregungen zum Weiterdenken wenden sie sich an Menschen, die mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz leben müssen. 

 

Angehörigenhilfe

Buchtitel von Jörn Klare
 

Jörn Klare: "Als meine Mutter ihre Küche nicht mehr fand. Vom Wert des Lebens mit Demenz."
Verlag: Suhrkamp Verlag
ISBN: 978-3-518-46401-4

Erst verlegte sie ihre Brille, dann vergaß sie ein paar PIN-Nummern, schließlich fand Jörn Klares Mutter ihre Küche nicht mehr. Am Ende stand die Diagnose Demenz. Die Besuche im Heim werfen Fragen auf: Sind Erlebnisse nur dann etwas wert, wenn wir uns daran erinnern? Kann man seine Würde oder gar »sich selbst« verlieren? Und liegt in den Begegnungen im Hier und Jetzt nicht auch ein Trost? 
Bereits heute leben in Deutschland 1,3 Millionen Menschen, die von Demenz betroffen sind, 2050 werden es doppelt so viele sein. Jenseits der Klischees von grauen Heimen und überfordertem Personal sucht Jörn Klare nach anderen, weniger bedrückenden Sichtweisen auf diese immense gesellschaftliche Herausforderung. Ausgehend von den bewegenden Besuchen bei seiner Mutter, macht er sich auf den Weg zu Experten und Praktikern, zu Ärzten und Juristen, Philosophen und Altenpflegern. Mit ihnen spricht er über das Leben, den Tod und das, was dazwischen liegt.

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Arno Geiger: "Der alte König in seinem Exil"
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. November 2012)
ISBN: 978-3423141543

Arno Geiger hat ein äußerst berührendes Buch über seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalität und Klugheit beeindruckt. Im Alltag ist der Vater oft hellwach, aber seine Vergangenheit, sein Haus und seine Kinder hat er vergessen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet. Er entdeckt, dass es auch mit der Krankheit bei seinem Vater noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Ein lebendiges, oft komisches Buch, das von einem Leben erzählt, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.

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Huub Buijssen: "Demenz und Alzheimer verstehen: Erleben - Hilfe - Pflege: ein praktischer Ratgeber"
Verlag: Beltz; Auflage: 10 (1. Dezember 2016)
ISBN: 978-3407858627

Huub Buijssens Standardwerk erklärt, was Demenz ist, beschreibt den Verlauf der Krankheit und gibt Rat für den Alltag. Wie findet man Zugang zu Dementen, reagiert auf ihre Stimmungs- und Verhaltensprobleme? Und: Wie achtet man als Pflegender auf sich selbst in dieser herausfordernden Zeit? Zahlreiche Tipps helfen, den Umgang mit dem kranken Menschen würde- und liebevoll für alle zu gestalten. Dieses Wissen nimmt die Unsicherheit im Pflegealltag und bietet praktische Hilfen für ein ausgeglicheneres Miteinander. Literarische Beschreibungen und Selbstzeugnisse von Demenzkranken geben darüber hinaus seltene Einblicke in die Gefühlswelt der Betroffenen.

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Inga Tönnies: "Abschied zu Lebzeiten: Wie Angehörige mit Demenzkranken leben"
Verlag: BALANCE Buch + Medien Verlag; Auflage: 3. (1. Juni 2009)
ISBN: 978-3867390071

Auf der Suche nach Literatur, die ihr bei der Bewältigung ihrer seelischen Belastung helfen könnte, stellte die Autorin - selbst Tochter einer an Demenz erkrankten Mutter - fest, dass die vorhandenen Bücher zum Thema Demenz stets den kranken Menschen ins Zentrum stellen. Also führte sie Interviews mit Familienmitgliedern von Demenzkranken und fragte sie nach ihren Erfahrungen - entstanden ist so ein Buch, das Angehörigen hilft, ihre Gefühle von Trauer und Hilflosigkeit, von Scham, Kränkung und Wut zu akzeptieren.

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Wolfgang Meier/Jörg G. Schulz/Sascha Weggen/Stefanie Wolf: "Alzheimer & Demenzen verstehen - Diagnose, Behandlung, Alltrag, Betreuung
Verlag: TRIAS; Auflage: 2. Vollständ. überarb. (13. Juli 2011)
ISBN: 978-3830464419

Wenn ein Familienmitglied an Alzheimer oder einer anderen Demenzform erkrankt, ist der Schock bei den Angehörigen groß. Denn kaum eine andere Erkrankung wirft so viele Fragen über das weitere Leben auf wie der allmähliche Verlust des Gedächtnisses und der Persönlichkeit. Dieses Buch gibt Menschen in der schwierigen ersten Zeit Rat, Hilfe und Orientierung. Dafür stehen Deutschlands Top-Experten aus dem renommierten Kompetenznetz Degenerative Demenzen. Sie finden in diesem Buch:

- Diagnose und Behandlung: Wie eine sichere Diagnose gestellt wird, welche Möglichkeiten die moderne Medizin bietet, wie die Krankheit verläuft. Und wie Sie als Angehörige den Patienten unterstützen können.
- Alltag: Wie kann das Zusammenleben mit einem Demenz-Patienten gelingen? Lernen Sie die verschlossene Welt des Patienten besser kennen und geben Sie ihm mit vielen kleinen Hilfen Halt.
- Betreuung: Erfahren Sie alles über die vielfältigen Betreuungs- und Hilfsangebote, die Sie zur optimalen Pflege des Patienten, aber auch zu Ihrer Entlastung nutzen können.

 
 

Udo Baer/Gabi Schotte-Lange: "Das Herz wird nicht dement: Rat für Pflegende und Angehörige"
Verlag: Beltz; Auflage: 9 (16. Februar 2017)
ISBN: 978-3407859662

Demenz ist mehr als Gedächtnisverlust. Sie beeinflusst Gefühle, die gesamte Art, wie Menschen sich und ihre Welt erleben. Über ihr Herz können wir sie erreichen, wenn wir nur wissen, wie. Rücksichtsvoll, warmherzig und verständlich beschreiben Udo Baer und Gabi Schotte-Lange die Innenwelten von Demenzkranken. Obwohl sie uns zu entgleiten scheinen, gibt es Wege, mit ihnen in Kontakt zu treten, Wege auch, die es den Erkrankten möglich machen, ihre Würde zu behalten und weiterhin schöne Momente zu erleben. Ein Abschlusskapitel lenkt den Blick auf die Pflegenden und das, was sie zu ihrer eigenen Unterstützung brauchen.

 
 

Tilman Jens: "Demenz: Abschied von meinem Vater"
Verlag: Goldmann Verlag (19. Juli 2010)
ISBN: 978-3442156184

Mein Vater weiß heute nicht mehr, wer er ist.“ Walter Jens und die Reise ins Vergessen. Tilman Jens’ Buch ist die Chronik eines langsamen Abschieds des Sohnes vom geliebten und bewunderten Vater. Der Sohn berichtet von einem Lebensende, das so gänzlich anders verläuft, als sein Vater, der „Virtuose des Wortes”, der Anwalt eines selbstbestimmten Todes, erhofft hatte. Ein bewegendes Buch über Auslöser und Auswirkungen einer grausamen Krankheit.

 

im Alltag begleiten

 

Beate Wolf/Thomas Haubold: "Morgens, mittags, abends - Ein Bilder-Buch für die Biografiearbeit"
Verlag:
Schlütersche
ISBN: 978-3899932874

Ältere Menschen erinnern sich gern an ihre Vergangenheit. In ihrer Pflege und Betreuung ist es wichtig, die biografischen Aspekte ihres Lebens zu kennen. Nur so kann eine wirkliche Begleitung gelingen. Beate Wolf und Thomas Haubold haben mit "Morgens, mittags, abends." ein Bilderbuch geschaffen, das an die alltäglichen Dinge des Lebens erinnert. In meisterhaften Illustrationen entsteht die Welt der 30er-, 40er- und 50er-Jahre in Deutschland: vom Aufstehen und Frühstücken über das Einkaufen und Zubereiten des Mittagessens bis hin zum Gärtnern am Nachmittag und zum wohlverdienten Feierabend.

Dieses Buch bietet eine ideale Gesprächsgrundlage und eine Basis für Aktivierungs- und Betreuungsangebote mit Senioren. So finden auch Demenzbetroffene wieder einen Zugang zu scheinbar längst vergessenen Erinnerungen. Ein Buch für alle, die mit älteren Menschen umgehen: Angehörige, Ehrenamtliche und Pflegekräfte.

Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck vom Buch und werfen Sie einen Blick in die Leseprobe (PDF-Dokument).

 
Ulrich Fey - Clowns für Menschen mit Demenz
 

Ulrich Fey: "Clowns für Menschen mit Demenz. Das Potenzial einer komischen Kunst."
Verlag: Mabuse Verlag
ISBN: 978-3863210151

Menschen mit Demenz zu pflegen ist anstrengend: Sie tun oft nicht, was man von ihnen möchte, widersetzen sich. Doch die Eigenwilligkeit der Alten hat ihre Geschichte und ist manchmal voller Komik. Der Autor Ulrich Fey hat sich als Clown auf Menschen mit Demenz spezialisiert. Er skizziert kurz die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der alten Menschen und legt den aktuellen Forschungsstand zum Thema Demenz dar. Den Schwerpunkt des Buches bilden die Möglichkeiten und Grenzen des Clowns in der Begegnung mit verwirrten Menschen.
„Clowns für Menschen mit Demenz“ ist ein emotionales Sachbuch – mit Anregungen und Analysen für Professionelle in Alten- und Pflegeheimen, sowie pflegende Angehörige.
Weitere Informationen und Leseproben auf der Website www.clownsundmehr.de

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Michael Ganß: "Demenz-Kunst und Kunsttherapie" Künstlerisches Gestalten zwischen Genius und Defizit
Verlag: Mabuse-Verlag; Auflage: 2 (14. Dezember 2012)
ISBN: 978-3940529503

Menschen mit Demenz sind auf beeindruckende Weise in der Lage, sich durch künstlerische Arbeiten auszudrücken und dabei persönliche und künstlerische Entwicklungen zu vollziehen. Michael Ganß, der viele Jahre mit demenziell veränderten Menschen gearbeitet hat, zeigt in seinem Buch auf, wie kunsttherapeutische Begleitung beschaffen sein muss, um solche Entwicklungen zu ermöglichen.
Dazu analysiert er sowohl Werke von "Berufskünstlern", die im Alter an einer Demenz erkrankten, als auch Arbeiten der Menschen, die er selbst kunsttherapeutisch begleitet hat. Welchen Gewinn ziehen Menschen mit Demenz aus künstlerischem Gestalten? Verändert Demenz die künstlerische Arbeit? Ist die Kunst von Menschen mit Demenz "echte" Kunst? – Michael Ganß hat ein Grundlagenwerk geschrieben, das differenziert und umfassend die Zusammenhänge zwischen Demenz, Kunst und Therapie beleuchtet.
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Körper und Ernährung

 

Claudia Menebröcker/Jörn Rebbe/Annette Gross: "Kochen für Menschen mit Demenz"
Verlag: BoD - Books on Demand GmbH; Auflage: 1. Auflage (12. Januar 2010)
ISBN: 978-3833489358

Angehörige und Pflegekräfte sind oft auf sich allein gestellt, wenn sie mit dem veränderten Essverhalten demenzkranker Menschen konfrontiert werden. Die menschlich schwierige Situation wird noch verstärkt, wenn Mangelernährung und Austrocknung drohen. Das Buch hilft, den Lernprozess der Betreuenden entscheidend zu verkürzen und ihnen und den betroffenen Menschen manche Enttäuschung und manchen Rückschlag zu ersparen.Sie erklären einfühlsam und leicht verständlich das Essverhalten demenzkranker Menschen und zeigen auf, mit welchen – oft verblüffend einfachen – Mitteln die Betreuenden eine Esssituation schaffen können, die die Aufmerksamkeit des Betroffenen weckt, seinen Appetit anregt und ihm die größtmögliche Selbstständigkeit bewahrt. Schluckstörungen, erhöhter Energiebedarf, Essen ohne Besteck oder Ess- und Trinkhilfen – alle Themen werden ausführlich behandelt und im Rezeptteil berücksichtigt. Ansprechende Fotos appetitlich angerichteter Speisen machen deutlich, dass dabei die Lust am Essen nicht zu kurz kommen muss. Auszeichnungen: 14.10.09 Silbermedaille der GAD / 01.07.09 1. Preis bei den World Cookbook Awards.

 
 

Dr. Andrea Flemmer: "Demenz natürlich behandeln - Das können Sie selbst tun, So helfen Sie als Angehöriger"
Verlag: Schlütersche (4. Januar 2012)
ISBN: 978-3899936247

Demenz kann man auf natürliche Weise vorbeugen und das Leben mit der Krankheit leichter erträglich machen. Neben der notwendigen medikamentösen Therapie gibt es viele Möglichkeiten, die Geist und Körper auf sanfte und natürliche Weise stärken. Auch die richtige Ernährung und Heilpflanzen können sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Andrea Flemmer hat alle sinnvollen alternativen Maßnahmen fachkundig recherchiert, kritisch geprüft und in diesem Ratgeber zusammengestellt. Dazu gibt sie kompetenten Rat und viele praktische Tipps.

 

Demenz in der Gesellschaft

Buchtitel: Frieden schließen mit Demenz
 

Sabine Bode: "Frieden schließen mit Demenz"
Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., (29. Oktober 2016)
ISBN: 978-3608961089

Der Angst vor Demenz – durch Horrorszenarien häufig zusätzlich geschürt – möchte die Journalistin Sabine Bode mit ihrem neuen Buch „Frieden schließen mit Demenz“ (EVT 29.10.2016) deutlich entgegentreten. Sie beschreibt eine gute und mögliche Zukunft trotz Krankheit und vollführt einen Perspektivwechsel: Sie bringt festgefahrene Ängste zum Einsturz und zeigt unzählige gute Ansätze und Mut machende Erfahrungen. Dieses Buch ist ein Plädoyer für ein Umdenken.

Mehr Infos zum Buch finden Sie auf der Webseite des Klett-Cotta Verlags.

 
 

Peter Wißmann: "Nebelwelten. Abwege und Selbstbetrug in der Demenz-Szene"
Verlag: Mabuse-Verlag; Auflage: 1. Aufl. (31. März 2015)
ISBN: 978-3863212353

Demenz ist in aller Munde: Die Medien berichten regelmäßig. In der 'Demenz-Szene' gären ständig neue Versorgungskonzepte, und die Forschung liefert Woche für Woche Meldungen über den angeblich bevorstehenden Durchbruch. Nun hat sogar die Regierung eine Allianz für Menschen mit Demenz gebildet. Könnte gar nicht besser laufen, oder? Doch, sagt Peter Wißmann. In den zurückliegenden Jahren ist zwar viel Positives erreicht worden. Dass das Thema Demenz ein Selbstläufer ist, hat aber auch zu krassen Fehlentwicklungen geführt: Ziele werden nur vage definiert, Interventionen erfolgen wirr und wenig durchdacht. Mit großer Geste wird gemacht, gemacht, gemacht - Hauptsache, das Gewissen ist beruhigt. Gute Ideen erschöpfen sich so leicht in schicken Phrasen und bequemen Ritualen. Auf der anderen Seite sind neue und alte Irrtümer auf dem Vormarsch: Menschen mit Demenz sollen in eine schöne neue Welt von Wohlfühl-Inseln einziehen, möglichst abgeschirmt vom Rest der Gesellschaft. Wenn sie tanzen, singen oder gärtnern möchten, dann bitte gut dokumentiert und mit therapeutischem Mehrwert. Schließlich sind sie vor allem krank und schließlich ist Demenz vor allem furchtbar. Aus vielen schlechten Ideen kann schnell ein gefährlicher neuer Mainstream entstehen. So kann es nicht weitergehen, sagt Wißmann, ein Insider mit jahrzehntelangem Erfahrungshintergrund. Mit seiner Streitschrift hält er der 'Demenz-Szene' den Spiegel vor. Er benennt Fehlentwicklungen und zeigt Alternativen auf. Und: er lenkt den Blick wieder auf die Menschen, um die es bei dem Ganzen eigentlich gehen sollte. Aus dem Inhalt: Trennen und separieren Demenzdörfer und Co.; Lügen und betrügen - Die merken es doch nicht mehr; Therapie, Therapie, Therapie - Der evidenzbasierte Frohsinn; Qualitätsmanagement statt 'quality time' - lässt sich Zuwendung verwalten?; Ehrenamt ja - aber nur, wie die Profis es wollen; Bunkermentalität und Korpsgeist - Wir sind doch die Guten!; Politik - die ewige Pflegereform?

 
 

Michael Schmieder/Uschi Entenmann: "Dement, aber nicht bescheuert - Für einen neuen Umgang mit Demenzkranken"
Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 3. (23. Oktober 2015)
ISBN: 978-3548377100

Michael Schmieder leitet das Heim Sonnweid, das als eine der besten Pflegeeinrichtungen für Demenzkranke weltweit gilt. Sein erklärtes Ziel ist es, den Patienten ihre Würde wiederzugeben. Wenn wir die Kranken mit Medikamenten ruhig stellen, sie gar fixieren oder ihnen eine falsche Realität vorgaukeln, berauben wir sie ihrer Würde – selbst dann, wenn wir ihnen damit zu helfen glauben. Wenn wir sie hingegen ernst nehmen und auf ihre Ängste und Bedürfnisse eingehen, sehen wir sie als Menschen. Und darauf kommt es an.

 

Leben/Wohnen mit Demenz

 

Verena Rothe/Gabriele Kreutzner/Reimer Gronenmeyer: "Im Leben bleiben - Unterwegs zu Demenzfreundlichen Kommunen (Gesellschaft der Unterschiede)
Verlag: transcript; Auflage: 1 (16. September 2015)
ISBN: 978-3837629965

Wir werden immer älter. Gleichzeitig gibt es zunehmend Menschen, die mit Demenz altern und nur noch versorgt werden. Klar ist: Wir brauchen Alternativen zu den eingefahrenen Umgangsweisen. Was tun wir, um Orte zu schaffen, an denen wir im Leben bleiben können - statt nur am Leben? Wie können wir das Lebensumfeld von Menschen mit und ohne Demenz zu »menschenwärmenden Orten« machen? In Deutschland sind zahlreiche Initiativen im Aufbruch: Engagierte Menschen aus Politik, Kultur und Kirche sind auf kreative Weise unterwegs zu Demenzfreundlichen Kommunen. Die drei Autor/innen, eng vertraut mit dem Thema, zeigen Suchbewegungen, Stolpersteine und erste Lösungsansätze auf.

 
 

Sibylle Heeg/Katharina Bäuerle: "Heimat für Menschen mit Demenz"
Verlag: Mabuse-Verlag; Auflage: 2., (16. Dezember 2011)
ISBN: 978-3938304938

Am Beispiel ausgewählter Pflegeeinrichtungen aus Deutschland, der Schweiz, Dänemark und Finnland zeigen die Autorinnen dieser Publikation differenziert und detailreich, wie neue Wohn- und Betreuungskonzepte für Menschen mit Demenz baulich umgesetzt wurden, welche Grundrisstypologien sich bewährt haben und wie Innenraumgestaltung therapeutisch wirksam werden kann. Besonders wertvoll ist dabei die Dokumentation von positiven und negativen Nutzungserfahrungen, aus denen Empfehlungen für die Bauplanung abgeleitet werden können.

 
 

Chantal Louis: "Ommas Glück - Das Leben meiner Großmutter in ihrer Demenz-WG"
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1. (26. Januar 2017)
ISBN: 978-3596035823

Die Großmutter von Chantal Louis ist sechsundachtzig Jahre alt und wohnt zum ersten Mal in einer Wohngemeinschaft. Genau wie ihre neuen Mitbewohner ist die Dame dement.

Von den Erlebnissen ihrer "Omma" und dem alltäglichen Leben von Menschen mit Demenz in einer Gemeinschaft, erzählt die Journalistin und Autorin Chantal Louis in ihrem neuen Buch.

Emotional und mit Charme schafft es die Autorin ein Bild zu schaffen, das sowohl geprägt ist von jeder Menge positiver Erfahrungen und komischer Situationen, welches aber mindestens genauso sehr geprägt ist von großem Respekt vor den Menschen, die mit der Diagnose leben, als auch vor denen, die Tag für Tag versuchen, das Leben der Betroffenen zu unterstützen.

Ein klarer Blick auf ein Thema, dem noch viel mehr Beachtung geschenkt werden sollte und ein "kleines Denkmal für Omma".

 

 

 
 

Frank Hildebrandt: "Demenz verstehen in Farbe"
Verlag: medhochzwei Verlag; Auflage: 1. Aufl. (24. August 2018)
ISBN: 978-3862164875

Wie eine Schneekugel, die langsam den Berg herunterrollt so beschreibt Frank Hildebrandt, Kommunikationsdesigner und Autor des Buches "Demenz verstehen in Farbe" das Fortschreiten der Krankheit Demenz. Anschaulich wird in der ersten Hälfte des Buches die Krankheit Demenz erklärt und auch, wie wir als Gesellschaft die Schneekugel Demenz zwar nicht stoppen, aber wichtige Winterdienste entwickeln können. Mit bunten Grafiken und bildhafter Sprache wird das Thema verständlich gemacht. Das Ergebnis: Jeder Leser kann sich ohne viel Aufwand ein klares Bild der Krankheit Demenz machen. Der zweite Teil des Buches steht Kopf. Dreht der Leser das Buch, befindet er sich im Themenbereich Design wieder. Der Autor stellt goldene Designregeln für ein lebenswertes Altern mit Demenz auf. Es geht besonders um die Gestaltung des Lebensraumes von Menschen mit Demenz. Dieser soll weniger kühl und distanziert sein, sondern wie ein Zuhause Geborgenheit ausstrahlen. Hierzu bezieht der Autor die Bewohner mit ein. Vorgestellt werden Projekte, in denen zum Beispiel aus den Unterschriften der Bewohner Wanddekorationen herstellt wurden oder mit mobilen Sitzmöglichkeiten experimentiert wurde. Durch das gesamte Buch zieht sich die Idee, sich durch den Humor und die Gelassenheit älterer Menschen inspirieren zu lassen und mit ihnen gemeinsam Demenz zu verstehen und passende Lebensräume zu gestalten.

 

Comic/Humor/Kinder

 

Peter Gaymann: "Demensch - Texte und Zeichnungen. Für einen menschenfreundlichen Umgang mit Demenz"
Verlag: medhochzwei Verlag (23. September 2015)
ISBN: 978-3862162246

Demenz und Humor: passt das? Ein viel zu ernstes Thema! Oder lebt ein menschenfreundlicher Umgang mit Menschen mit Demenz vom Humor? Demenz ist eine Daseinsform für viele Menschen. Wir müssen mit Demenz leben lernen. Hierin liegt vor allem eine kulturelle Herausforderung, davon sind der Sozialexperte und Gerontologe Prof. Dr. Thomas Klie und der Künstler und Cartoonist Peter Gaymann überzeugt. Sie haben zahlreiche Prominente aus Politik und Kultur eingeladen, das Thema in die Mitte der Gesellschaft zu rücken: eine Annährung - mit Texten und Zeichnungen.

Werfen Sie einen Blick in die Leseprobe (PDF-Dokument, 3.1 MB) oder bestellen Sie das Buch direkt hier.

 
Kopf in den Wolken Buch
 

Paco Roca: "Kopf in den Wolken"
Verlag: Reprodukt; Auflage: 1 (23. August 2013)
ISBN: 978-3943143713

Wenn seine Gedanken wandern, ist Emilio wieder der Leiter einer Bankfiliale, in Wirklichkeit aber verbringt der stille Pensionär seine Tage in einem Altersheim. Die Ausflüge in seine Vergangenheit sind Symptome der Alzheimerkrankheit, die Emilio vor den Ärzten und Pflegern so gut es geht zu verstecken versucht. Auf die Patienten, die sich nicht mehr selbst versorgen können, wartet nämlich die geschlossene Abteilung für demente Fälle – die letzte Station.

Mit feiner Beobachtungsgabe, leisem Humor und viel Empathie blickt Paco Roca auf Menschen, die zumeist ein Leben abseits der allgemeinen Wahrnehmung fristen.

„Kopf in den Wolken“ ist einer der erfolgreichsten spanischen Comics der letzten Jahre und wurde u.a. mit dem „Premio Nacional del Cómic 2008“ ausgezeichnet.

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Buchcover Rosa und Louis
 

Ferdinand Lutz: "Rosa und Louis 1: Geisterstunde"
Verlag: Reprodukt; Auflage: 1. (1. September 2017)
ISBN: 978-3956401374

Was, wenn Oma sich nicht mehr erinnert? Wie erklärt man Kindern Demenz? Das neue Kinderbuch „Rosa und Louis“ von Ferdinand Lutz erzählt von zwei Geschwistern, die mit ihren Eltern in ein altes Schloss zu ihrer an Alzheimer erkrankten Oma ziehen. Dort lernen sie jede Menge Gespenster kennen, die nur die Kinder und nicht die Erwachsenen sehen können - und ihre Oma.

Es ist eine (Geister-)Geschichte des Erinnerns, des Vergessens, der Liebe zwischen Kindern und ihrer Oma.

Ferdinand Lutz:
"Es ging mir darum, bei diesem zunächst niederschmetternden Thema - dem Verlust der (gemeinsamen) Erinnerungen und der damit einhergehenden Entfremdung - einen Dreh zu finden, wodurch die Beziehung zwischen Kind und Oma eine neue Ebene erreichen kann: Indem die Oma nun das kindliche, magische Denken teilt, ist etwas Neues entstanden, das die beiden verbindet. In meiner eigenen Familie wurde ich schon sehr früh mit dem Thema Alzheimer konfrontiert. Gerade bei Geschichten für Kinder ist mir immer wichtig, mehrere Sichtweisen auf ein und dasselbe Ereignis aufzuzeigen, um - in dem konkreten Fall - eben auch zu trösten: Eine Tür geht zu, eine andere geht auf."

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Zur Webseite des Reprodukt-Verlags

 
 

Martin Baltscheit: "Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor"
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: 3 (6. Februar 2018)
ISBN: 978-3407795588

Es war einmal ein alter Fuchs ohne Verstand.
Er wusste nichts und fühlte nur ...
Voller Wärme, Behutsamkeit und Humor erzählt dieses Bilderbuch vom Schicksal des alten Fuchses, der sich eines Tages in der Welt, die einmal die seine war, nicht mehr zurechtfindet. Eine kluge und außergewöhnliche Geschichte über das Älterwerden und das Zusammenleben der Generationen.

 
 

Lars Ruppel/David Friedrich/André Hermann/u.w.: "Geblitzdingst - Slam-Poetry über Demez
Verlag: SATYR Verlag (22. August 2016)
ISBN: 978-3944035758

Nicht nur in Talkshows, Zeitungen und im Verwandten­kreis wird über Demenz gesprochen. In den letzten Jahren haben sich auch die Stars der Wortwettkämpfe diesem so schweren Thema angenommen und im Publikum für Gänsehaut und Lächeln gesorgt mit ehrlichen, komischen oder berührenden Texten.
Slam Poetry über das wohl unsexyeste Thema der Welt: Demenz. Der mehrfache Deutsche Poetry-Slam-Meister Lars Ruppel engagiert sich seit Jahren mit seinem »Weckworte«-Projekt für Menschen mit Demenz. Die von ihm handverlesenen Texte bewegen und unterhalten, werfen Licht und Schatten und klingen so persönlich und wahr, wie nur Slam Poetry klingen kann. Dies sind Texte für Angehörige, Pflegekräfte und alle, die vergessen und nicht vergessen werden dürfen.
Beteiligte Autor/innen: David Friedrich, André Hermann, Lars Ruppel, Nicolas Schmidt, Livia Warch, Leah Dibah, Pierre Lippuner, Klaus Urban, Alexander Bach, Zita Lopram, Stefan Unser, Benjamin Baumann, Artem Zolotarov, Christine Teichmann, Nikolai Fritsche, Dominik Bartels, Anna Rau, Johannes Floehr, Björn Högsdal, Julian Heun, Eva Niedermeier, Elias Hirschl, Gary Glazner.

 

Roman

 

Stefan Merrill Block/Marcus Ingendaay: "Wie ich mich einmal in alles verliebte"
Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 4 (19. Januar 2009)
ISBN: 978-3832180393

Ich liebte sogar Dinge an ihr, die normalerweise nicht als liebenswert gelten. Zum Beispiel ihre Zehen. Nicht nur die Füße, nein, auch die Zehen. Krumm und schief von Geburt an, aber für mich so schön wie die Zacken eines Diadems. Abel hat gleich zwei Probleme - er hat einen Buckel, und die Frau, die er liebt, ist mit seinem Bruder verheiratet. Als Mae eines Tages spurlos verschwindet, zerbricht Abels Welt. Die Jahre vergehen. Sein Bruder stirbt. Die Farm verfällt. Aber Abel gibt nicht auf. Er wird warten, bis Mae zurückkommt. Doch als es eines Tages endlich an seiner Tür klopft, steht dort nicht Mae, sondern ein Fremder. Stefan Merrill Blocks Debüt ist faszinierend vielschichtig. Es ist die Geschichte einer ganz großen Liebe und ein grandioser Familienroman. Stefan Merrill Block ist nichts weniger als ein tragikomisches Meisterwerk geglückt.

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Lisa Genova: "Still Alice - Mein Leben ohne Gestern"
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)
ISBN: 978-3404271153

Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe.

 
 

John Bayley: "Elegie für Iris"
Verlag: dtv (Februar 2002)
ISBN: 978-3423129466

John Bayley erzählt von seinem Leben mit der bekannten Schriftstellerin und Philosophiedozentin Iris Murdoch, mit der er 43 Jahre verheiratet war. Die Ehe ist von einer vertrauensvollen Zuneigung und einer gelassenen Verbundenheit geprägt, die auch Entfremdung und Irritationen aushält. Schließlich erkrankt Iris. Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnis lassen nach, sie wird panisch ängstlich. Aufopfernd und geduldig pflegt ihr Mann die Alzheimer-Patientin bis zu ihrem Tod im Jahr 1999. Eine zutiefst anrührende Geschichte von Vertrauen und Achtsamkeit, Tragik und Komik, Verlust und Trauer - und der wunderbaren Kraft der Liebe.

 
 

Margaret Forster: "Ich glaube, ich fahre in die Highlands"
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 11 (1. Oktober 1992)
ISBN: 978-3596108671

Mrs. McKay, von ihrer Familie liebevoll »Grandma« genannt, ist alt im bittersten Sinn des Wortes. Grandma leidet an Altersdemenz. Ein Leben lang hat sie für ihre Familie gesorgt, nun ist sie auf die Hilfe anderer angewiesen. Es sind die Frauen in der Familie der McKays, die einen großen Teil der Tag für Tag zu bewältigenden Aufgaben erledigen: Bridget, die unverheiratete Tochter und Krankenschwester, Jenny, die pflichtbewußte Schwiegertochter, und Hannah, die siebzehnjährige Enkelin. Die Männer gehen auf Distanz: Stuart, der Polizist, empfindet die Mutter als unzumutbare Belastung, während Charlie, der Börsenmakler, sich damit beruhigt, daß er die Miete für Grandmas Wohnung und die Pflegerinnen bezahlt. Als das mühsam geknüpfte Versorgungsnetz plötzlich reißt, weil eine Pflegerin kündigt, und die andere wegläuft und Bridget mit ihrem Freund Urlaub macht, lebt die alte Debatte um einen Heimaufenthalt wieder auf. Auch verschlimmert sich der Zustand der alten Frau und die Familie fühlt sich in ihren Bemühungen, Grandma nicht »wegzugeben«, schließlich überfordert.

 

Film

 

David Sieveking: "Vergiss mein nicht"
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer: 92 Minuten

"Aus der Tragödie meiner Mutter ist kein Krankheits-, sondern ein Liebesfilm entstanden, der mit melancholischer Heiterkeit erfüllt ist."

David Sieveking

Vergiss mein nicht ist ein Film über die Liebe – zwischen Mutter und Sohn, Eltern und Kindern, Mann und Frau. Vergiss mein nicht ist auch ein Film über Alzheimer-Demenz – eine Erfahrung, die viele Familien erschüttert und verändert. Vergiss mein nicht – persönlich, warmherzig, humorvoll und optimistisch.
David zieht wieder zu Hause ein und übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel, um seinen Vater Malte zu entlasten, der sich seit seiner Pension vor fünf Jahren um seine Frau kümmert. Während Malte in der Schweiz für ein paar Wochen neue Kraft tankt, versucht sich David als Pfleger seiner Mutter. Mit dem Einverständnis der Familie dokumentiert er seine Zeit mit Gretel: David ist plötzlich Sohn, Betreuer und Dokumentarfilmer in einer Person. Seine Gegenwart und die Anwesenheit des Filmteams wirken erfrischend auf die Mutter, die endlich wieder Eigeninitiative entwickelt und neue Lebensfreude zeigt. Trotz ihrer zeitlich wie örtlichen Orientierungslosigkeit bleibt Gretel heiter und gelassen: Sie hält sich für eine junge Frau und David für ihren Mann Malte.

 
 

Michael Haneke: "Liebe"
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer: 122 Minuten

Anne und Georges sind schon immer ein Paar, ihre Tochter führt schon lange ihr eigenes Leben. Immer noch sind sich die beiden in tiefer Liebe verbunden. Ihr perfekt eingespielter Alltag wird jäh unterbrochen, als Anne nach einem ersten Schlaganfall von heute auf morgen ein Pflegefall wird. Den Eheleuten wird schnell bewusst, dass es der Anfang vom Ende ist, dass sich Annes Zustand fortan nur noch verschlechtern wird. Weiterhin pflegt Georges seine große Liebe aufopferungsvoll, bis auch er an seine Grenzen geführt wird. 

 
 

Sophie Rosentreter: "Ein Tag im Tierpark"
Erscheinungstermin: 14. Dezember 2018
Spieldauer: 46 Minuten

Unsere Filme sind speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zugeschnitten. Sie wecken Gefühle und Erinnerungen und öffnen das Tor zur Innenwelt der Betroffenen. Die Filme rühren alle Sinne an und schenken Betroffenen und Angehörigen schöne gemeinsame Momente. In unserem Film Ein Tag im Tierpark begleiten wir zwei abenteuerlustige Mädchen im Alter von drei Jahren auf ihrer Entdeckungsreise durch den Tierpark. Da werden Johannisbeeren gepflückt, Hängebauchschweine und Ziegen gestreichelt, Rehe gefüttert und mit ihren Müttern ein Picknick im Grünen gemacht. Wir sehen die liebevollen Gesten einer Mutter, die ihr Kind streichelt und füttert, die Neugier und Zärtlichkeit der Mädchen beim Streicheln der Tiere oder die Freude beim Toben auf dem Spielplatz. Lassen Sie sich einfangen von der sorglosen, heiteren Stimmung, den zauberhaften Bildern und beschwingter klassischer Musik. Die Laufzeit des Films beträgt 46 Minuten und beinhaltet acht Kapitel. Diese können Sie einzeln anwählen oder den Film im Ganzen abspielen.

 

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