Stiftungsorganisation

Die gemeinnützige Hans und Ilse Breuer-Stiftung ist schlank und unbürokratisch organisiert. Sie setzt sich aus zwei Organen zusammen: dem Vorstand und dem Stiftungskuratorium. Sitz der Stiftung ist Frankfurt.

Das Kuratorium der Hans und Ilse Breuer-Stiftung besteht aktuell aus sieben (gemäß Satzung aus max. sieben) Personen. Gemeinsam mit dem Vorstand haben Sie die Aufgabe, die Aktivitäten der Stiftung zu planen, zu koordinieren und umzusetzen sowie die von der Stiftung geförderten Vorhaben zu überwachen. Sämtliche Mitglieder des Kuratoriums üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Das Kuratorium der Hans und Ilse Breuer-Stiftung besteht aktuell aus sieben (gemäß Satzung aus max. sieben) Personen. Gemeinsam mit dem Vorstand haben Sie die Aufgabe, die Aktivitäten der Stiftung zu planen, zu koordinieren und umzusetzen sowie die von der Stiftung geförderten Vorhaben zu überwachen. Sämtliche Mitglieder des Kuratoriums üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung unterstützte bereits über 50 Projekte mit einem Gesamtbetrag von mehr als 3 Mio. EUR. Dazu zählen sowohl wissenschaftliche Forschungsvorhaben als auch Projekte aus dem Bereich der Betroffenenhilfe.

Der Vorstand

Dr. Katja Bär

Dr. Katja Bär, geboren 1967 in Stuttgart-Bad-Cannstatt, hat Betriebswirtschaftslehre studiert und in Versicherungsökonomie promoviert. Frau Dr. Bär leitete das Stiftungsbüro seit 2007. Bis Ende 2017 war sie bei der UBS Europe SE Kundenberaterin im Bereich vermögender Privatkunden und verantwortlich für den Fachbereich Stiftungen. Darüber hinaus hat sie zahlreiche Fachartikel im Stiftungswesen veröffentlicht.

Das Kuratorium

Peter Breuer, Vorsitzender des Kuratoriums, wurde als erster Sohn des Stiftungsgründers, Hans Breuer, und seiner Ehefrau, Ilse Breuer, im Jahr 1948 in Neu-Isenburg geboren. Er ist verheiratet und hat ein Kind. Peter Breuer ist selbständiger Unternehmer.

Roland Bergfeld (LL.M.), stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums, geboren 1971 in Frankfurt, ist zugelassener Rechtsanwalt in Deutschland und in New York sowie Notar in Frankfurt am Main. Seine juristische Ausbildung hat er an der Universität Heidelberg und der Northwestern University in Chicago absolviert. Darüber hinaus verfügt er über eine langjährige Expertise in der Beratung von Stiftungen.

Stefan Breuer wurde 1957 als zweiter Sohn der Eheleute Hans und Ilse Breuer in Neu-Isenburg geboren. Er ist verheiratet und hat fünf Kinder. Derzeit lebt und arbeitet Stefan Breuer als selbständiger Unternehmer in der Schweiz.

Jutta Burgholte-Niemitz, wurde 1957 in Eisdorf geboren; sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Ihre Ausbildung als staatlich anerkannte Sonderpädagogin in Göttingen 1981 und Studium der Sozialarbeit 1994 in Darmstadt hat sie in verschiedenen Arbeitsfeldern, u.a. bei den Diakonie Wohnstätten in Kassel, der Leitung des Betreuten Wohnens der Nieder-Ramstädter Diakonie und Aufbau des Sozialdienstes der Klinik für Geriatrie am Elisabethenstift Darmstadt beruflich umgesetzt.

Als Gründungsmitglied und langjährige Vorsitzende des Demenz-Forums Darmstadt gestaltete Jutta Burgholte-Niemitz 2001 den Aufbau der ersten ambulant betreuten Demenz-WGs in Hessen maßgeblich mit. Ab 2011 war sie als Projektleiterin verantwortlich für den Aufbau des ambulanten Demenzzentrums StattHaus Offenbach der Hans und Ilse Breuer Stiftung.

Seit 2019 ist Jutta Burgholte-Niemitz als freie Fachberaterin für Wohnkonzepte und Versorgungsstrukturen für Menschen mit Demenz und deren Pflegenden tätig.

Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Christian Haass wurde im Jahr 1960 geboren. Er studierte Biologie an der Universität Heidelberg, wo er 1989 promovierte. Danach ging er an die Harvard Medical School und wurde 1992 zum Assistant Professor of Neurology berufen. Ab 1995 leitete er in Mannheim die Abteilung Molekulare Biologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI). 1999 wurde er zum Professor für Stoffwechselbiochemie an die LMU München berufen und Leiter des Adolf-Butenandt Institut. Im gleichen Jahr initiierte Prof. Haass mit der Gründung des DFG-Forschungsschwerpunktes „Zelluläre Mechanismen der Alzheimer Erkrankung“ das erste deutschlandweite Forschungsnetzwerk zur Alzheimer-Erkrankung. 2000 wurde er Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereiches „Molekulare Mechanismen der Neurodegeneration“. Christian Haass wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, unter anderem mit dem "International Alois Alzheimer Award", dem „Gottfried Wilhelm Leibniz“ Preis der DFG, dem „Ernst Jung Preis für Medizin“, dem „Potamkin“ Preis der Amerikanischen Akademie für Neurologie und erhielt die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich. Im Januar 2014 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande. Seine Arbeiten stellen heute eine wesentliche Grundlage für Therapieansätze der Alzheimer-Krankheit dar. Seine Forschungsschwerpunkte sind die molekulare Biologie der Alzheimer- und der Parkinson-Erkrankung.

Andreas C. Hübner ist Senior Managing Director von Lazard Asset Management LLC und ist verantwortlich für die geschäftlichen Aktivitäten von Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH mit Standorten in Frankfurt, Hamburg, Mailand, Zürich und Genf. Er ist seit 1984 im Investment Management tätig. Bevor Herr Hübner im Jahre 1999 zu Lazard kam, war er persönlich haftender Gesellschafter bei SMH Schröder Münchmeyer Hengst & Co., die als deutsche Privatbank sowohl im Investment Banking als auch im Asset Management tätig war. Zuvor arbeitete Herr Hübner unter anderem bei UBS Asset Management und der DG Bank in New York und Frankfurt. Herr Hübner spricht fließend Deutsch und Englisch und hat sein Büro in Frankfurt.

Er ist Mitglied im Lions Club Frankfurt Eschenheimer Tor, Club of Finance, Teilnehmer des BBUG Jahrgangs 105, Mitglied des Städelkomittee Frankfurt, Mitglied der MMK Tischgesellschaft und Mitglied der Atlantikbrücke e.V., Berlin und der Museumsgesellschaft Frankfurt, Vorsitzender des Patronatsvereins der Städtischen Bühnen Frankfurt e.V.

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, MPH, wurde 1963 in Köln geboren. Er leitet die Abteilung Versorgungsepidemiologie und Community Health des Instituts für Community Medicine an der Universitätsmedizin Greifswald. Prof. Hoffmann ist langjähriges Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) und Mitglied des Epidemiologischen Planungskomitees sowie einer der vier Sprecher der Nationalen Kohorte. Daneben wurde er in den Vorstand der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gewählt und ist zusätzlich Mitglied im geschäftsführenden Vorstand sowie Mitglied der Kommission „Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsmonitoring“ des Robert Koch-Institutes (RKI), Berlin. Seit Januar 2013 ist er Standortsprecher und Gruppenleiter des Deutsches Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Rostock/Greifswald. Der Forschungsschwerpunkt von Prof. Hoffmann liegt in der Entwicklung evidenzbasierter, nachhaltiger, kosteneffektiver Behandlungspfade für die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen sowie deren Implementierung im Versorgungssystem.

Einen Bericht zu seinen aktuellen Schwerpunkten lesen hier »