StattHaus-News

STATTHAUS-NEWS

Hier finden Sie regelmäßig aktuelle Pressemeldungen und Informationen rund ums StattHaus.

 
Selbsthilfe bei Demenz in Theorie und Praxis

StattHaus Offenbach und Selbsthilfebüro starten Fachtag mit Vorträgen, Workshops und Diskussionsforum

Unter dem Titel „Lösungen fallen nicht vom Himmel…“ veranstaltet die Hans und Ilse Breuer-Stiftung gemeinsam mit dem Selbsthilfebüro Offenbach der „Paritätischen
gemeinnützige Projekte“ am Mittwoch, 24. Oktober 2018 von 11 bis 15.30 Uhr einen Fachtag zum Thema Demenz. Thematisiert werden Fragen, was von Alzheimer und Demenz betroffene Personen und ihre Angehörigen brauchen, wie sie sich unterstützen können und welche Maßnahmen hilfreich sind. Die Veranstaltung richtet sich an betroffene Angehörige, professionelle Akteure im Bereich Demenz und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Was kann jeder einzelne tun, um Stärkung zu erfahren und schwierige Situationen im Alltag zu meistern? Welche interkulturellen Aspekte sind beim Thema Demenz zu betrachten und welche Formen und Ansätze von Selbsthilfe gibt es in diesem Kontext? Zu diesen Themen referieren Peter Wißmann vom Demenz Support Stuttgart, Angehörigencoach Petra Schlitt und Prof. Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin von der Alice Salomon Hochschule Berlin. In den anschließenden Workshops werden konkrete Praxisfragen diskutiert und gemeinsam Antworten entwickelt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstaltungsort ist das StattHaus, Geleitsstraße 94 in Offenbach. Anmeldungen per Mail bitte an t.dubas@breuerstiftung.de oder telefonisch unter 069-2030 5546.

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Weltalzheimertag mit Werkstattaufführung „Vater“ im t-raum

Demenznetzwerk Offenbach lädt Angehörige und Ehrenamtliche zu exklusiver Vorstellung ein

© Breuer-Stiftung

 

Am Freitag, den 21. September 2018, versammelten sich rund 40 Besucher im Offenbacher t-raum in der Wilhelmstraße 13, um die Werkstattaufführung des Bühnenstücks „Vater“ im wahrsten Sinne nahezu hautnah mitzuerleben. Das Demenznetzwerk Offenbach hatte in diesem Jahr anlässlich des Weltalzheimertags Angehörige, ehrenamtlich und professionell Engagierte eingeladen, die an Demenz betroffene Menschen unterstützen, betreuen und pflegen.

Die Kooperation mit dem t-raum entstand durch den Kontakt mit Regisseurin Sarah Baumann, die die berührende und äußerst realistische Geschichte von Autor Florian Zeller über den an Alzheimer erkrankten André unbedingt in das kleine Wohnzimmertheater holen wollte. Eine gute Gelegenheit, um den jährlich stattfindenden Weltalzheimertag für eine besondere Aktion zu nutzen und ausgewählten Personen bereits vor der offiziellen Premiere einen Einblick in das beeindruckende Theaterstück zu ermöglichen. 

Die offizielle Premiere von „Vater“ findet am 25. und 26. Oktober 2018 um 20 Uhr im t-raum, Wilhelmstraße 13 in 63065 Offenbach statt. Weitere Termine: 1., 2. und 3. November 2018 jeweils um 20 Uhr in den Parksidestudios, Friedhofstr. 59. Karten zu 15 oder 12 Euro gibt es unter 069-80108983 oder info@of-t-raum.de.

Neben der Stadt Offenbach unterstützen einige Organisationen des Demenznetzwerks die insgesamt fünf Aufführungen des Theaterstücks mit einer finanziellen Unterstützung. Weitere Informationen zum Demenznetzwerk können bei Tanja Dubas unter 069 / 2030 5546 oder t.dubas@breuerstiftung.de erfragt werden. 

 
Demenznetzwerk mit Tanz und Theater zum Weltalzheimertag

Offenbacher Organisationen machen auf die Situation betroffener Familien und Unterstützungsangebote aufmerksam

Offenbach, 11. September 2018 – Wie geht es Menschen mit der Diagnose Alzheimer beziehungsweise Demenz? Was brauchen Betroffene und ihre Angehörigen und wo finden sie in Offenbach Hilfe? Zum dritten Mal macht das Demenznetzwerk Offenbach zum Weltalzheimertag mit verschiedenen Aktionen auf das Thema aufmerksam. Am Mittwoch, den 19. September 2018 stehen von 12 bis 15 Uhr Vertreterinnen und Vertreter des Demenznetzwerks in der Innenstadt am Aliceplatz mit einem Informationsstand für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Ab 15 Uhr spielt im „Café Frieda“ im Büsingpark das AWO-Salonorchester – unterstützt von Tanzlehrerin Annette Löw – zum Tanz auf.

Theaterstück „Vater“ feiert Premiere im Offenbacher t-raum
Einen Höhepunkt in diesem Jahr stellt das Bühnenstück „Vater“ von Autor Florian Zeller dar. Unter der Regie von Sarah Baumann zeigt der t-raum die berührende Geschichte des 80-jährigen André, der alleine in seiner Pariser Wohnung lebt und aufgrund einer Demenz zunehmend Probleme im Alltag bekommt. Gegenüber seiner Tochter versucht er, die souveräne Fassade aufrecht zu erhalten. Sein Leben entwickelt sich mehr und mehr zu einem verwirrenden Labyrinth und er beginnt eine Spurensuche nach sich selbst.

Die Premiere von „Vater“ findet am Donnerstag, den 25. Oktober 2018 um 20 Uhr im t-raum, Wilhelmstraße 13 in 63065 Offenbach statt. Weitere Termine: 26. Oktober 2018 um 20 Uhr (ebenfalls t-raum) sowie am 1., 2. und 3. November 2018 jeweils um 20 Uhr in den Parksidestudios, Friedhofstr. 59. Karten zu 15 oder 12 Euro und nähere Informationen sind unter der Telefonnummer 069-80108983 oder per Mail an info@of-t-raum.de erhältlich. Die Stadt Offenbach und einige Organisationen des Demenznetzwerks unterstützen den Tanznachmittag und die Aufführungen des Theaterstücks mit einer finanziellen Unterstützung. 

Über das Demenznetzwerk Offenbach

Das Demenznetzwerk Offenbach ist ein Zusammenschluss von Offenbacher Organisationen, Einrichtungen, Verwaltung und engagierter Bürger. Ein Ziel des Netzwerks ist es, Unterstützungsangebote für  Betroffene und deren Angehörige zu machen. Darüber hinaus will das Netzwerk die Öffentlichkeit für die Anliegen von Betroffenen sensibilisieren und für einen offeneren Umgang werben. Zum Netzwerk gehören der Ambulante Pflegedienst Topic-Herzog, die Alzheimer Gesellschaft Region Offenbach, die Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen im Gesundheitsbereich (AG-SHGiG) / Der PARITÄTISCHE, der ASB-Mittelhessen, das Demenzzentrum StattHaus Offenbach der Hans und Ilse Breuer-Stiftung, das Freiwilligenzentrum, das Mehrgenerationenwohnhaus W58, das SeniorenZentrum Offenbach sowie von der Stadt Offenbach der Pflegestützpunkt, die Fachabteilung Psychosoziale
Gesundheit und die Betreuungsbehörde.

Ansprechpartnerin für weitere Informationen: Tanja Dubas, Tel. 069 / 2030 5546, E-Mail: t.dubas@breuerstiftung.de

 
RheinMain TV Redakteurin begleitet einen Tagesgast

"Morgens ab 10 im StattHaus ..."

 

Was tun, wenn der Ehemann (oder ein anderes Familienmitglied) an einer Demenz erkrankt? RheinMain TV wollte wissen, wie es Angehörigen mit der Diagnose geht und welche Möglichkeiten der Entlastung es im Rhein-Main-Gebiet gibt. Am 1.8. hat eine Redakteurin dazu das StattHaus besucht und einen Tagesgast mit seiner Frau begleitet. 

https://www.rheinmaintv.de/sendungen/beitrag-video/demenzzentrum-offenbach/vom-01.08.2018/

 
Filmbeitrag im Hessenfernsehen

HR "defacto" Reporterin erlebt einen Tag in StattHaus-WG

Am Montag, den 4.6.2018 sendete der Hessische Rundfunk im Rahmen seiner Sendung "defacto" einen Beitrag zu unserer Wohngemeinschaft. Eine junge Reporterin besuchte die MieterInnen für einen Tag. Ihre Erlebnisse sehen Sie zusammengefasst unter folgendem Link:

https://www.ardmediathek.de/tv/defacto/Leben-in-einer-Demenz-WG-defacto-zu-/hr-fernsehen/Video?bcastId=3437388&documentId=52926432

 
Tagesbetreuung ist gefragtes Angebot im Demenzzentrum StattHaus Offenbach

Seit drei Jahren engagieren sich freiwillige Helfer bei Aktivitäten für Tagesgäste

Was hilft Menschen mit Demenz und deren Angehörigen? Dieser Fragestellung geht die Hans und Ilse Breuer-Stiftung mit ihrem modellhaften ambulanten Demenzzentrum StattHaus Offenbach in der Geleitsstraße 94 im Offenbacher Westend nach. Unter anderem bietet das StattHaus seit mehr als drei Jahren Frühbetroffenen die Möglichkeit, an Tagesgruppen teilzunehmen. Diese dienen der Anregung und Aktivierung und vor allem auch der Stabilisierung des Alltags zuhause.

Gestartet wurde das Projekt im Winter 2015 mit zweimal wöchentlich drei Stunden Betreuung. Inzwischen hat sich das Angebot auf vier Tage pro Woche mit jeweils bis zu sechs Stunden Betreuungszeit ausgeweitet. Das Angebot wird von den Pflegekassen als sogenanntes niedrigschwelliges Angebot zur Unterstützung und Entlastung im Alltag im Sinne § 45 a SGB XI anerkannt und kann dadurch auch gefördert oder finanziert werden.

Einen wesentlichen Beitrag zu dem Erfolg leisten die freiwilligen Helferinnen. Einmal oder mehrmals pro Woche engagieren sie sich unter Anleitung einer Fachkraft bei Gymnastik, Spaziergängen, Gesprächen, Spielen, Gartenarbeiten oder Ausflügen mit den Betroffenen. Für das StattHaus sind freiwillige Helfer unverzichtbar, denn sie sichern eine individuelle Ansprache. Auch für die Gäste selbst bedeuten die Begleiterinnen, die sie „einfach so nehmen“ eine Bereicherung: „Freiwillige Helfer bringen im Umgang mit unseren Gästen oftmals eine natürliche Empathie, Geduld und vor allem Normalität mit ein. Also etwas, das Menschen mit Demenz benötigen, um sich in ihrer Persönlichkeit wahrgenommen und weniger als Kranke zu fühlen“, so Jutta Burgholte-Niemitz, Leiterin im StattHaus Offenbach. „Gleichzeitig sollen unsere Ehrenamtlichen sich wohlfühlen und gerne kommen, denn das wirkt sich wiederum auf die gesamte Atmosphäre aus.“ 

Aufgrund der regen Nachfrage von Angehörigen sucht das StattHaus immer nach Personen, die sich in dem Begleitteam oder auch im hauseigenen Café engagieren wollen.
„Selbstverständlich sprechen wir zunächst ausführlich mit Interessierten und vereinbaren eine Schnuppereinheit. Danach kann jeder selbst entscheiden, ob diese Tätigkeit zu ihm passt und wie oft er kommen möchte“, erklärt Jutta Burgholte-Niemitz. Auskunft über ein freiwilliges Engagement im StattHaus oder die Tagesgästebegleitung gibt es unter der Telefonnummer 069/2030 5546 oder unter info@breuerstiftung.de.

 
StattHaus Offenbach und Friedenskirche starten gemeinsames Pilotprojekt

Gottesdienst und Gespräche für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Offenbach, 20. März 2018„HerzZeit: Himmlisches Innehalten“ – unter diesem Motto organisieren das StattHaus Offenbach der Hans und Ilse Breuer-Stiftung und die Evangelische Friedenskirche am Ostermontag, 2. April 2018 um 11.00 Uhr Menschen mit Demenz sowie deren Familien ein spirituelles Angebot.

Pfarrerin Henriette Crüwell hält um 11.00 Uhr in der Evangelischen Friedenskirche, Geleitsstraße 104, eine verkürzte und alle Sinne ansprechende Osterandacht. Die ausgewählten Texte und Lieder sind an die Bedürfnisse von Menschen mit kognitiven Einbußen angepasst. Nach der kirchlichen Feier gibt es im benachbarten StattHaus-Café, Geleitsstraße 94, eine kulinarische Stärkung und Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Konfession oder ein Bezug zu Religion spielen keine Rolle, alle sind herzlich willkommen. Der erste Gottesdienst dieser Art in Offenbach soll Betroffenen und deren Angehörigen einen Moment der Besinnung und Entspannung im oft herausfordernden Alltag ermöglichen.

Ansprechpartnerin für Informationen:
Tanja Dubas, Telefon: 069 / 2030 5546, E-Mail: statthaus-of@breuerstiftung.de 

Weitere Informationen zum Demenzzentrum StattHaus Offenbach, Veranstaltungen und Termine:
www.breuerstiftung.de/statthaus-offenbach

Weitere Informationen zur Hans und Ilse-Breuer-Stiftung auf der Website:
http://www.breuerstiftung.de/

Pressekontakt:
Uli Kuhn, Uli Kuhn Consulting, Telefon 0178 / 322 01 82, uli.kuhn@ukuhn-consulting.de

 
28.04.2017, hr-iNFO

"Es ist kein Heim und auch keine Residenz, sondern – im wahrsten Sinnes des Wortes – ein Zuhause"

So beschreibt der Redakteur Roman Janik das StattHaus in seinem beigefügten, etwa dreiminütigen Hörfunkbeitrag auf hr-iNFO.

 

 

Staatssekretär Michael Bußer hat die Frankfurter Stiftung im „StattHaus Offenbach“ ausgezeichnet

Auszeichnung der Frankfurter Hans und Ilse Breuer-Stiftung durch Staatssekretär Michael Bußer als Stiftung des Monats im StattHaus Offenbach

© Copyright Bernd Georg

 

Offenbach/Wiesbaden, 25. Februar 2015 – Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung ist Stiftung des Monats Januar 2015. Der Sprecher der Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Auszeichnung anlässlich eines Besuchs im „StattHaus Offenbach“, einem Wohn- und Beratungsprojekt der Stiftung für Demenzkranke, überreicht. Nach einem Rundgang durch die Einrichtung sagte der Staatssekretär: „Die Stiftung setzt sich theoretisch und praktisch mit dem Thema Demenz auf höchstem Niveau auseinander, das zeigt die erfolgreiche Arbeit im ‚StattHaus Offenbach‘. Gerade weil die Einrichtung als Begegnungsstätte für Demenzpatienten und gesunde Menschen konzipiert ist, hilft sie, Ängste vor der Krankheit abzubauen. Gleichzeitig bleiben Betroffene und ihre Angehörigen mit der Krankheit nicht allein, sondern in der Mitte unserer Gesellschaft. Für dieses Engagement bin ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Offenbach und bei der Stiftung sehr dankbar.“

 Hier lesen Sie den kompletten Artikel.

 

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