StattHaus Offenbach lädt ein zu „Kultur für Leib und Seele“

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StattHaus Offenbach lädt ein zu „Kultur für Leib und Seele“

Demenzzentrum eröffnet seine Veranstaltungssaison im Garten-Café

Offenbach, 28. April 2017 – Konzerte, Lesungen, Märchenstunden: Unter dem Motto „Sommer-Café – Kultur für Leib und Seele“ lädt das Demenzzentrum StattHaus Offenbach der Hans und Ilse Breuer-Stiftung ab Mai an ausgewählten Sonntagen in sein Garten-Café in der Geleitsstraße 94 ein. Neben einer Vielfalt an musikalischen und literarischen Darbietungen erwarten die Besucher Kuchen und Kaffeespezialitäten.

Wer denkt, Märchen eignen sich nur Kinder, der irrt. Unter dem Motto „Und wenn sie nicht gestorben sind… – Märchen für alle Generationen“ begrüßt die passionierte Märchenerzählerin und Chorsängerin Ruth Regehly die StattHaus-Besucher. Bei Kaffee und Kuchen, Musik und in netter Gesellschaft werden berühmte und weniger bekannte Märchen zu neuem Leben erweckt. Die als Reihe angelegte Veranstaltung startet am Sonntag, den 7. Mai 2017 um 15 Uhr und wird zweimal im Monat stattfinden. Weitere geplante Termine: 11. Juni, 9. Juli, 23. Juli, 6. August, 20. August und 3. September.

Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr erleben Gäste am Sonntag, den 21. Mai 2017 ab 15 Uhr auch in diesem Jahr einen besonderen Konzertgenuss: Heinz Hepp, 30 Jahre lang Solo-Klarinettist beim HR-Sinfonieorchester, und seine Frau Mika Degaita, Pianistin und ausgebildete Konzert- und Kammermusikerin, präsentieren mit ihrem Programm „Berlin nostalgisch & Wien sarkastisch“ beschwingte Salonmusik der 1920er bis 1940er Jahre und Texte von Georg Kreisler.

Das erste Buch „Eine Omarette – Heitere Szenen vom Älterwerden“ von Jutta Naumann (Jahrgang 1942) war ein großer Erfolg. Am Sonntag, den 18. Juni 2017 ab 15 Uhr liest sie ein „Best of“ aus ihrem Erstlingswerk. In heiteren und sehr ehrlichen Kurzgeschichten befasst sich die ehemalige Lektorin mit den kleinen Abenteuern und Herausforderungen, die das Leben im Alter zu bieten hat. Aus ihrer Sicht besteht das Leben aus vielen Geschichten, kurzen Momenten und flüchtigen Augenblicken. Der Begriff „Omarette“ lehnt sich an die beschwingtere Form der „Oma“ und damit der Operette im Vergleich zur ernsteren Oper an.

Auch das Duo „BassPartout“ war bereits im StattHaus aktiv. Kostenlos und mit großem Engagement unterstützen sie die Stiftungsarbeit. Am Sonntag, den 16. Juli 2017 ab 15.00 Uhr spielen Peter Fassauer (Kontrabass, Gitarre, Gesang) und Beate Müller (Kleinpercussion, Gesang) Lieder aus den 1930er bis 1970er Jahren. Von Jazz, Blues, Folk und Country wird für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Willkommen zu den Veranstaltungen sind alle Kulturinteressierten und Personen, die mit einem Besuch im Café die Arbeit im StattHaus für Menschen mit Demenz und deren Familien unterstützen möchten.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Jutta Burgholte-Niemitz und Tanja Dubas, Telefon: 069 / 2030 5546, E-Mail: statthaus-of@breuerstiftung.de  

Weitere Informationen zum Demenzzentrum StattHaus Offenbach, Veranstaltungen und Termine: www.breuerstiftung.de/statthaus-offenbach

Über die Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Die als "Stiftung des Jahres 2016 in Hessen" ausgezeichnete Hans und Ilse Breuer-Stiftung wurde im Jahr 2000 von dem Unternehmer Hans Breuer gegründet. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen entscheidend zu verbessern. Dafür verfolgt die gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Frankfurt zwei Ziele: Helfen und Forschen - mit dem Engagement in der Betroffenenhilfe und der Förderung wissenschaftlicher Grundlagenforschung zu Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen. Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung fördert Projekte aus den Bereichen Versorgung, Betreuung und Therapie, die wesentlich dazu beitragen, das Leben von demenziell Erkrankten und ihren Familienan-gehörigen zu erleichtern und insbesondere auch Alternativen in der häuslichen Pflege aufzeigen. Als eigenes Pilotprojekt in der Begleitung von Demenzbetroffenen hat die Stiftung unter dem Namen „StattHaus Offenbach“ nach umfassender Sanierung ein Demenzzentrum in einer denkmalgeschützten Gründerzeitvilla aufgebaut. Das Haus bietet Räumlichkeiten für neun Menschen mit Demenz, die seit November 2014 eine ambulant betreute Wohngemeinschaft bilden. Die Wohn-Pflege-Gruppe wird in geteilter Verantwortung gemeinsam von Angehörigen, einem ambulanten Pflege- und Betreuungsteam, freiwilligen Helfern und von der Stiftung als Vermieter organisiert und begleitet. Gleichzeitig fungiert das StattHaus als Beratungs- und Informationszentrum für Betroffene und Angehörige. Hilfesuchende finden vielfältige Angebote, die von häuslicher Versorgung bis zur Tagesbetreuung reichen. Dazu gehören auch der Aufbau und die Begleitung von Gesprächsgruppen, die Veranstaltung von Informationsseminaren für Angehörige und ehrenamtliche Helfer sowie die stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger durch die Einrichtung von Betreuungsgruppen und Einzelbetreuungsangeboten. Ein kleines „Quartiers-Café“ mit Terrasse dient als Begegnungsstätte für die Bewohner und Besucher des Hauses.

Neben der Betroffenenhilfe fördert die Stiftung in Umsetzung der Visionen des Stifters Hans Breuer die wissenschaftliche Grundlagenforschung zu Demenz und unterstützt hierzu existierende wissenschaftliche Netzwerke. Darüber hinaus hat die Stiftung von 2006 bis 2014 jährlich den mit 100.000 Euro deutschlandweit höchstdotierten Alzheimer-Forschungspreis vergeben, der seit 2016 zweijährlich ausgeschrieben wird.

Zusätzlich vergibt die Stiftung seit 2006 jährlich drei Promotionsstipendien für herausragende Leistungen, um den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung in Deutschland zu fördern. Die Verleihung erfolgt traditionell im Rahmen des Eibsee-Meetings, einem hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Kongress, welcher rund um ein Kuratoriumsmitglied der Stiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Haass von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Experten aus der ganzen Welt zusammenbringt und der von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) und dem Excellenzcluster SyNergy ausgerichtet und finanziert wird.

Weitere Informationen zur Hans und Ilse-Breuer-Stiftung auf der Website: http://www.breuerstiftung.de/

Pressekontakt:
Uli Kuhn, Uli Kuhn Consulting, Telefon 0178 / 322 01 82, uli.kuhn@ukuhn-consulting.de

 

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