Forschung schafft Fortschritt

Forschung schafft Fortschritt

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat eine Studie der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt unterstützt, die sich mit der Lebensqualität von Menschen mit Demenz in ambulant betreuten Wohngemeinschaften befasst. Bei dieser Studie ging es im Besonderen darum, den Einfluss der Einbindung von Angehörigen und ehrenamtlich Engagierten in eine „geteilte Verantwortung“ auf die Lebensqualität und Autonomie der WG-Bewohner zu untersuchen.

Dass die Betreuung demenziell erkrankter Menschen in Wohn- und Lebensgemeinschaften viele Vorteile für die Betroffenen bietet, ist inzwischen in der Fachwelt unbestritten. Der Alltag in dieser gemeinschaftlichen Wohnform wendet sich von dem Heim- und Pflegealltag ab und bietet den Betroffenen Vertrautheit und Autonomie, ohne dass die pflegerische Qualität darunter leidet. Im Vordergrund steht bei dieser Betreuungsform die eigene Familie, die aus der Kenntnis der Biografie des Patienten heraus seinen Bedürfnissen und Wünschen durch liebevolle Zuwendung und Unterstützung begegnen kann.

Inwieweit das Einbinden Angehöriger und Ehrenamtlicher tatsächlich das Leben in der Wohngemeinschaft verbessert, oder inwiefern die gelungene Einbindung im Wohnquartier dazu beiträgt, untersuchte die Studie anhand zweier Darmstädter Wohngemeinschaften. Beide Wohnprojekte verfolgen die gleichen Ziele, binden aber Angehörige und Engagierte unterschiedlich stark ein. Durch den Vergleich dieser Projekte konnten Aussagen über die erforderlichen Bedingungen der Betreuung und Begleitung Demenzkranker getroffen werden.
Die Breuer-Stiftung hat das Projekt mit 19.229 Euro unterstützt.

 

 

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